) O ( 7 9
sen nicht durch zweckmäßige Einrichtungen abgeholfen werden könne . Mit Lichtern wird und muß man den grösser» Schiffen und selbst Fregatten zur eiligen Beschützung des Handels an der Westseite zu Hülfe kommen . Man mache mit kleiyern und den angezeigten Mittlern Schiffen , welche für die Absich ? des Handels die besten sind , den Anfang . Der Sund nnd das Cattegat bleibt immer für grössere offen .
Zwo unserer benachbarten Städte erregen bey vielen die Besorgniß , daß sie den Canal - Handel nicht befördern helfen werden . Hamburg undLü - deck sind diese Städte , welche nicht allezeit aus dem rechten Gesichtspunkte betrachtet werden . Es sind zwo Barrieren , die uns nichts zu unterhallen kosten . Der vernünftigste nnd umerrichteste Theil ihrer Einwohner weiß , daß wir in Nochfallcn ihre Freyheit beschützen werden . In der Handlung thun sie uns so wenig Abbruch , als wir ihnen zu schaden im Stande sind . Es ist wahrscheinlich , daß die Handlunge . Bilanz mit diesen Städten zu um ferm Vortheil ausschlagt , wenn man auf die Lebensmittel , die sie von uns nehmen , einige Rücksicht nehmen will . Es ist irrig , wenn wir glauben , daß die dortigen Kaufleute zu unsermNachchril denCours bestimmen . Sie leiden bey der Veränderung oft mehr als wir selbst . Es ist unser Fehler , wenn wir durch Ueppigkeit verleitet , entbehrliche Waaren von ihnen nehmen , so wie es ihnen zum Ruhm gereichet , daß aus ihren gefüllten Magazinen alle unsere Wünsche befriediget werden und sie uns Bedürfnisse verschaffen können , die wir nicht selbst directe kommen lassen . Nun wird es aber von . ihnen abhängen , da sie mehr auf Waaren als Frachten sehen , indem letztere ihnen zu kostbar werden , ob sie den Canal mit allen Vortheilen nutzen , uns die Frachten zuwenden , sich dadurch in dem Besitz der Handlung sichern , oder ob einzelne durch übelverstaudencö Interesse den beschwerlichen TranS - port auf der Stegnitz oder mit Frachtwagen fortsetzen , oder wohl gar den grössern Umweg zu Wasser wählen wollen , bis alles eine andere Richtung er - halten hat . Haben wir nicht jederzeit unsere Nachbaren , mit denen wir in so vieler Verbindung stehen , als Freunde , so lange sie es uns selbst erlaub . ' len , behandelt ? Nie müsse dann der Vorwurf , daß sie uns durch ihren Han - del schaden , sie kränken , und uns demüthigen ?
Ohne Erfahrung und Anstrengung wird man eben so wenig in der Handlung als in jedem andern Fache es zu irgend einer Vollkommenheit bringen . Wer sich nicht von Jugend auf ganz der Sache widmet , die es einst betreiben soll , alles was ihm dazu dienlich seyn kann , gründlich kennen lernet , durch Erfahrung in den Lehrsätzen gesichert und durch Bevspiele an - derer gewitziget wird , der wird keine Riesenschritte machen . Es fehler dem bürgerlichen Stande von allen Classeu nicht an bemittelten Leuten , die alle gerne etwas an ihren Kindern verwenden und verwenden können , um sie zu
eta -

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.