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feeschen Maaren naä ) Süden durch diesen sichern und kürzern Weg erweit tere und sich mehr zueigne , sondern auch wegen der Kenntnisse und Be . ' kanntschaft , die sie in allen Häfen der Ostsee hat , die vortheilhaftesten Frachten an sich ziehe . Dieses kann sie um so sicherer erwarten , da nun - mehro unsere Schiffe einige Monate langer wie andere in Bewegung bleu beu und wegen der kürzern und sicherern Fahrt zwsy Reisen zurück legen können , wenn andere mit mehrerer Gefahr nur eine Reise zn thun im . Stande sind . Die verschiedenen Ladungen Weine von Bourdeaux wer ? den künftig gewiß durch den Canal ihren Weg nach dieser Stadt nehmen , Salz und andere aus dem südlichen Europa kommende Waaren sicher sol - gen . Wenn auch nicht gleich nach den freyen Staaten von Amerika grosse Unternehmungen eintreten , auch vor der Hand nicht sehr empfehlungöt würdig scheinen ; so dürfte der Handel nach den westindischen Inseln desto mehr versprechen . Wenigstens würde man die rohen Zuckern zu den Ra» finaderien direete und wohlfeiler erhalten , weil man nun durch diesen Weg , die Waaren , welche ausser einigen Lebensmitteln dort hingesandt werden , aus der ersten Hand und ohne Land - Transporte , zu bekommen im Stande ist . Könnte davon nicht die Folge werden , daß diese Stadt zu dem Mitt besitz de« Zuckerhandels nach der Ostsee nach und nach gelangte ? Der Handel nach dtm mitlandischen Meere würde auch einen leichtern und ge - schwindern Gang gewinnen . Von Holland dürste man künftighin die Waaren nicht mehr auf Husum oder Ockholm mit vieler Unbequemlichkeit und lästigen Kosten wegen des Land - Transports und öfterer Verladung kommen , sondern man ^ann hinführo diese Schiffe direete von Holland bis an die Brücke der Stadt gehen lassen . Mit einigen kleinern Fahrzeugen , die wechfelsweise alle Woche auf Hamburg durch den Canal giengen , ließe sich die Communieation mit dieser Stadt besser befördern , zumalen diese Schiffe , wenn nicht Stürme einfallen , eben so geschwinde als die Fracht - wagen , durch welchen Transport die Waaren mehr leiden , den Weg rück zu legen vermögen . Man wird nun von dort aus den Handel nach Norwegen , den man , aller Schwierigkeiten ungeachtet , zum Theil mit ei : nein solchen Nachdruck an sich gezogen , daß Fremde von den nordischen Märkten ziemlich verdränget worden , mehr erweitern , weil die Zufuhr der Bedürfnisse , womit mau Norwegen verstehet , auf einem weil kürzern Wege uach Flensburg gehet und also uugemein erleichtert wird . Wegen der grossen Nähe des Canals und des guten Hafens daselbst , können die Handels . Häuser dieselben Vortheile haben , als wenn sie am Canal wohnt t « . fahrt

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