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schen Reichs ist von dieser Stadt aus völlig bequem als für - 'jede andere . Die Erfahrung hat dies bestätiget . Der Verkehr , den Holland und Bre - men nach den westlichen Theilen dieses Reichs hat , kann auch dieser Stadt nützlich und zu Theil werden . Es dürfte bey dieser verbesserten Lage nur darauf ankommen , ob ein eben nicht zahlreiches , aber desto res Corps der dortigen Kaufmannschaft Mnth genug hat , an so grosse» Unternehmungen nach und nach Theil zu nehmen ? oder ob man erst ab . ' warten will , daß fremde Hauser sich dort etabliren und den Vortritt abge - Winnen . Wegen der Nahe der Stadt Hamburg hat Altona Vorzüge , deren Entbehrung den übrigen Städten des danischen Reichs Vieles er - schwerer . Der Gedanke , jener Stadt etwas zu entziehen , müsse verbannet , diese Nachbarin vielmehr alseine altere Schwester betrachtet werden , die ihren Geschwistern die Wege gebahnet und dem ganzen Norden ein durch eine glückliche Verfassung gesichertes Comptoir verschaffet , und diese Länder dadurch zuerst in Verbindung mit andern Bänken und Häfen in Europa gesetzet hat . Es dürfte ein solcher Versuch auch bald lehren , wie schwer es halte , mit einer Stadt , die in dem Besitz der Handlung ist und ver - jährte Vorschritte hat , um den Vorzug zu wetteifern . Der Canal öfnet für Altona neue Handelswege , welche die Holländer und Andere , die be - ständig dem Interesse der dänischen Unterthanen entgegen würken , sonst nicht unbetreten lassen würden . Ein Beyspiel wird jenes erläutern . Von den vermiedenen spanischen Ladungen , die durch den Sund nach der Ostsee gehen , können die wichtigsten , die erst im Herbste eintreffen , unverdor - den noch vor dem Winter an den Ort ihrer Bestimmung gelangen , wenn , sie dort verladen und durch den Canal vercheilt werden . Zur Completü rung der nach verschiedenen Häfen der Ostsee bestimmten Ladungen von der Art , werden diese Schiffe in Hamburg und bey sich genug finden , und leicht Rückfrachten erhalten , um die Unternehmungen vortheilhafter zu ma« chen . Von den Exporten des mittelländischen Meeres , wo unsere Schiffe allezeit gesucht werden , von französischen Weinen , holländischen rafinir - ren Zuckern und englischen Waaren , kann man sich denselben Erfolg sprechen . Verschiedene Waaren der Ostsee , wonichtalle , können wegen der geschwinden Zufuhr zur Completirung der Magazine , hier ihren Sta - pelort besser als in Holland finden . Dänemark selbst wird mit seinen Nack ) - baren nun ihre fremden Bedürfnisse daher zu Wasser nehmen und ein Theil des deutschen Leinen - Handels kann ausser dem Verkehr mit den übrigen Waaren Deutschlands hieher geleitet werden . Wenn man auf Grönland die Unternehmungen erneuert , durch einen nicht ganz glücklichen Fang sich nicht wieder abschrecken laßt , und auf den Absatz des Oels durch den
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