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den , die Nationalfehler und Schwachheiten anderer Völker zu rügen , nicht allein verstummt , wenn von dem Normann die Rede ist , sonder , , in . ein gerechtes Lob seiner eigentümlichen guten Eigenschaften ausbricht» . Er wird daher von seinem König geliebt und von seinen dänischen und deitp . scheu Brüdern geachtet . Wir wünschen alle mit ihm dnrch Bande der Handlung , welche die besten und stärksten sind , näher verbunden zu wex - . den . Dies dürfte Gewinn für - Beyde feytu Jene haben , was uns mangelt , und bey uns ist ein Ueberflnß von dem , was jene bedürfen . In den letzten Jahren sind in entfernten Gegenden die blutigsten Kriege gefüh - , . ret , um mit Nationen in ein solches Verhältniß zu kommen , . worin« uns , hier die Natur gefttzet hat . Warum können wir nicht unser Bauholz» Eisen , Glas , Fische : c . : c . von unserm dortigen Mitbürger nehmen und mit unsern Produkten bezahlen ? Den Einwurf , daß Norwegen fein sen und Holz zu höhern Preisen bey Andern anbringen kann , und vo» Schweden wohlfeiler dieser Artikel zu erhalten ist , kann man nicht so ganz als richtig annehmen . Nach der Faetura könnte dies allenfalls wahr scyn . Wenn man aber einen Blick weiter thut und eines Theils die Vortheile berechnet , die daraus erwachsen , daß entweder der Normann mit einer La« dungzuunS kömmt und gleich eine Kornfracht , wozu noch Stück - Güter kommen , zurück nimmt , oder man von hier aus eine Ladung mit solchen Bedürfnissen , die hier am wohlfeilsten zu haben sind und dort gewünscht werden , hinsendet , sie gegen die dortigen Produkten sogleich eintauschet und diese Reise ununterbrochen fortsetzet und fortsetzen kann , weil in dey Gewässern fast niemalen Eis gefunden wird ; und wenn man andern Theils in Erwägung ziehet , daß Schweden uns fein Holz mit eigenen Schiffe» ! zuführet und die Frachten beynahe dem Preis der Ladung gleich kommen ; Jo wird , bey der nähern Handels - Verbindnng Norwegens mit dem Canal und den übrigen Städten des Landes , die Waage gewiß zum Vortheil des Staats und der beyderfeitigen Interessenten ausschlagen . Dies kann UM so weniger fehlen , wenn man , wie sicher zu hoffen ist , bald Niederlage» von allen Sorten Waaren an dem Canal siehet , und Norwegen alles , was «s nicht aus Copenhagen bekömmt , und nicht durch seinen Handel mit dem südlichen Europa etwa besser erhalten kann , sondern bishero von Hanu bürg und Holland genommen hat , künftig bey dieser neuen Quelle und seinen Handelsgenossen sucht und empfängt . Der Staat wird sicher hie - bey in Anschlag bringen , daß dadurch die Anzahl der Schiffe vermehre^ und eine Menge der besten Matrosen , die itzo fremde Dienste suchen , zum Muhen des Vaterlandes angesetzt und geübt werde ? Sind die Vortheile nicht groß , daß die Schiffe hin und zurück allezeit beladen sind ? Wird dadurch die Waare nicht merklich wohlfeiler ? Ist F Z st . « "

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