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lein mit dieser Hauptstadt handeln , mit den fremden Bedürfnissen vor - zheilhafter zu verschen , damit jene nicht genöthiget werden , andern Haw delshäufern ausserhalb des Reichs alle Bortheile zuzuwenden und bey den» Mangel des Tauschhandels , ihr baares Geld aus dem Lande zuzusenden ? Kann bey solchen Planen von dort ans die Zufuhr ähnlicher Maaren nach Norwegen nicht vergrössert und den Fremden der Handel dahin erschweret «erden ? Ist Copenhagen nun nicht mehr wie jemals , der StapelortdeS ganzen norwegischen Handels ? und hängt es nun nicht voll der klugen Speculation und Thätigkeit der Kanfieme selbst ab , ob sie solchen ganz «n sich ziehen wollen , umso mehr , da auf der andern Seite für diese Stadt der Absah der norwegischen Produkte , vermittelst der Canalsahrt so sehr «leichtert und befördert wird ? Wenigstens ist es ihre Schuld , wenn sie »hre Bedürfnisse künftig nicht alle directe nehmen . Znr Feurung , zu allen Arten von Lebensmitteln und zu den Artikeln , die zur Fortsetzung ihrer Fabriken gehören , hat der Canal für sie neue Quellen geöfnet ; so wie zum Debil der letztern neue Gelegenheit an die Hand gegeben . Wer kann es »erkennen , daß also Copenhagen von dieser Anlage vor allen andern den größten Nutzen zu erwarten hat ? denn je mehr der Handel mit den übri - gen Städten zunimmt , die alle mit der Ersten in Verbindung stehen , und die ihre Schiffahrt größtentheils dahin einschränken , desto grösser muß das Gewühl , das Gewerbe und der Gewinn der Hauptstadt werden . Je ? der Einwohner der entferntesten Stadt des Reichs hat dann daselbst seinen Commißionär , hier werden alsdann die sich vermehrende Assekuranzen get , hier werden die wichtiger werdende Wechsel hingewiesen , hier ist dann die Lasse aller Handelnden im Lande . Sie wird dadurch den Wechsel - Cours bald in ihre Gewalt bekommen , und ihn weniger nachtheilig ma - chen können . Diese Verbindung ist die Seele des ganzen dänischen dels , die ihren Werth durch Treue und gute Behandlung , noch mehr aber dadurch erhält , daß bey jedem Schritt auf das Wohl des . Ganzen ge - sehen wird . Und je mehr der Handel in den übrigen Städten mit dem Reichthum des Landes zunimmt , desto glücklicher wird die Mutter , da so viele fleißige Töchter für sie arbeiten , und durch eine natürliche Circula - »ion am Ende doch das ganze Produkt des Fleisses , Verdienstes und der Arbeit aller Provinzen nach der Hauptstadt zurückfließt . Zu hindern , oder «s zu erschweren , daß die übrigen Städte durch den Handel nicht empor kommen , oder nicht alle Anstrengung zu gebrauchen , daß sie ihren Handel erweitern , dürfte denselben Tadel verdienen , den man dem Landmann ma» chen würde , der ans unzeirigem Geiz , oder übelverstandener Wirthschaft , «wem Theile ftiner Aecker Pflege und Wartung entzöge , auf seinen Gar - 1«i aber alles verwendete , und dennoch das Total seiner Einkünfte ten

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