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schen See gehen , finden wegen der Sicherheit , womit sie dort vorzüglich , vor andern Nationen segeln , gerne Retour ? Ladungen , unter welchen die . ' Wenigen , die nach Portugal damit gehen , vortheilhaft von St . Uebes Sal ; zurückbringen und die ganze Ostsee damit versehen können . An der zösischen Küste können sie sicher auf Wein - Ladungcn rechnen , davon eine trächtliche Anzahl jährlich durch den Sund paßiret . In Holland sind allezeit Stück - Güter für die Ostsee zu haben . Wie einleuchtend ist nun nicht der Vortheil für den Rheder , und wie annehmlich für den ter ? Erstcrcr kann in einem Jahre drey Reisen von Riga nach deaur und wieder zurück mit vollen Ladungen machen , und Jener erhält , wenn nicht ganz ungewöhnlich widrige Winde einfallen , in sechs Wochen seine Waaren , mit weniger Gefahr und geringer Asseeuranz - Prämie . Wie mannichfaltig sind nicht die übrigen von Rußland kommende Waaren , wovon ich hier nur diejenigen , welche eigentlich znr Befrach - tung vieler Schiffe dienen , anführen will : als Hanf , Flachs , Theer , Ei - sen , Häute , Talg , Wachs , Asche , Segeltuch , Leinsaat und eine Menge - anderer , die nur wenigen Raum einnehmen , aber desto vortheilhafter sind ? Liefland und Cnrland haben ihre Magazine allezeit mit fast ähnlichen Wacu ren angefüllet , und können sonst noch viele Schiffe mit Masten und Rund . ' holz beladen , die an allen Orten willkommen sind . Die Rhede von Dan - zig wird noch allezeit der Lade - Ort für Zoo Schiffe mit polnischem Korn bleiben , so wie die preußischen Häfen von Königeberg an bis Stettin , das beste Bauholz liefern . Es finden sich also itzo gleich so viele ten Schiffe zu befrachten , daß eS auf eine betriebsame Correspondenz , sich gute Frachten zu bedingen , woran es unserer Kaufmannschaft nicht len dürfte , lediglich beruhet . Was den Einwurf betrift , daß Fremde vielleicht nicht zugeben würden , daß ihre Waaren durch den Canal gehen ; so hoffe ich , selchen unten an einem bequemen Orte völlig zu heben . Hier ist nur noch wegen der Frachten , der für die Schiffahrt so wichtige Um - stand , nicht unberührt zu lassen , daß unsere Schiff« noch den Vortheil ha - . den , daß sie bey diesen Reisen , fast auf der Mitte derselben , wenn sie näin - lich durch den Canal gehen , sich in ihrem Vaterlande mit frischen Pro . ' viant besser versehen und ihre Schiffe erforderlichen Falls mit wenigen» sten ausbessern können . Ueberhanpt aber sind die Frachten für uns alle - zeit vortheilhafter , als für jeden andern Seefahrer . Das Holz , als den dazu erforderlichen wichtigsten Artikel , haben wir selbst , und das übrige finden wir bey unfern nächsten Nachbaren ; anstatt daß andere Nationen alles bis auf die geringste Kleinigkeit von entfernten Ländern mit grossen Kosten sich holen müssen . Wir haben Uebersiuß an Victualien und dürfen also wie die Hollander diesen Artikel nicht weit suchen . Wir haben die
beste

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