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ten , und wenn sie kein geldfressendes Winterlager halten wollten , zeitig wie« der zurück kehren mußten ; fo kann die Fahrt fast den ganzen Winter durch den Canal betrieben werden . Vor Neujahr haben wir wenig Eis , und es gehöret zu den seltensten Fällen , daß unsere Flüsse und Hafen in den Her . ' zogthümern ganz zugelegt sind , oder langer als drey bis vier Wochen ver - schlössen bleiben . Aber auch dann darf der Handel nicht ruhen , weil Ein - fahrten und Förden fast beständig frey vom Eise sind , und diejenigen Wag - ren , an deren schleuniger Beförderung gelegen ist , wenn auch der Canül mit Eis bedeckt wäre , mit Schlitten ohne sonderliche Kosten von der eine» Seite zur andern gebracht werden können , wenn man sie auch aus den neuen abgekürzten und verbesserten Wegen nicht zu Lande wenige Meilen trans - portiren wollte . Noch grösser aber ist der Vorzug , daß die Schisse , welche am spätesten von den weiter nach Osten liegenden Hafen , als und St . Petersburg / ausgehen , wo der Winter weit früher eintritt , sicher die Fahrt nach der Kieler Förde antreten können , und wenn sie auch «ur gegen dem Schlüsse des Jahrs daselbst eintreffen , keine Gefahr besor - gen dürfen , und eben so sicher schon in der Mitte des Februars sich zumSe - geln rüsten können . Wir haben Beyspiele , daß unsere Schiffe im De - «ember CrvNstadt verlassen und wohlbehalten in ihre Vaterstadt zurückge - kommen find , wie sich denn auch diesen Winter die Newa erst den 17 . No« vember zugelegt hat , nachdem sie sieben Monate' frey vom Eise gewesen . Von andern Häfen können sie noch später absegeln . Ja , wir haben noch häufigere Beyspiele , daß Schiffer aus unser» , Gegenden , so bald das Eis die Häfen verlassen hat , ihre Fahrt nach der Ostfee angetreten haben , wel , cheS alles Fremde nicht wagen dürfen . Was aber die West - Küste betrift ; so gehöret es zu den seltensten Fällen , daß , wenige Tage ausgenommen , die Schiffahrt durchs Eis behindert werden sollte . Wenn also andere Na - tionen erst anfangen , sich zu einer langen Reife nach der Baltie zu rüsten ; so können unsere Schiffe ihnen schon mit der vollen Ladung begegnen und verschiedene Reisen in einem Jahre zurücklegen . Im Frühjahr haben wir gemeiniglich anhaltende Ostwinde , gegen welche Fremde kämpfen müssen« um nach dem Orte ihrer Bestimmung zu kommen : uns sind solche gen vorrheilhaft , um die Waaren der Ostsee , die wir uns zeitiger angefchaft haben , sofort weiter zu bringen , und wenn erst ein gehöriger Vorrath von solchen Waaren am Canal ist : so werden die Vortheile einleuchtend grösser seyn . Aber zu Kriegszeiten , wenn die Waaren der Ostsee am häufigsten gesucht werden , wenn an der geschwinden Uebermachung derselbe» so fe^r viel gelegen ist , und wenn die See - Gefahren grösser sind ; denn wird alles durch den Canal gehen , wenn wir anders zeitig alles dazu eingeleitet haben . Die Waarcn unserer ostindischen und anderer Handlung^ Compagnicn wer -
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