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zu fürchten , und können rnhig aller eifersüchtigen Sprung entgegen sehn» . Wir haben nun etwas vor vielen Ländern voraus , und ^besitzen es mit ei , nein cmsschliessenden Eigenthums - Recht , so daß uns Niemand diesen Vor ? zug rauben kann . Ja , tpeim wir nicht in eine Lethargie verfallen , erfor / dert es wenige Anstrengung , mit dem kostbare» Geschenk zu wuchern uny die dritte Abficht dahin in Erfüllung zu bringen , daß wir Key der baltischen Handlung nicht mehr müßige Zuschauer oder schwache Theilnehmer blei - den . Von dem grossen Umfange desselben darf man nichts weiter anfüh . ' ren , als daß jährlich über >c> , oosbeladc»e Schiffe durch den Belt paßiren . Wenn wir nun gleich nicht eben alle Waaren mit unfern Schiffen direete aus jeden Hafen holen dürfen ; so bleiben doch die mehre . sten und wichtige sten Artikel nach , um wenigstens mehr als eine doppelte Anzahl von Schis» fen , als wir ihö haben , in Fahrt zu halten . Man darf nicht besorgen , daß der ostseeische Handel geringer werde , weil an oder vielmehr hinter den Gewässern dieses Meers Gegenden liegen , wo die Bevölkerung mit den Bedürfnissen noch jährlich zunimmt , und welche mit dem Wachsthum des Ackerbaues und der Industrie grössere Zufuhr und eine ausgedehntere Schiffahrt erfordern . So lang« diese Reiche und Lander noch Korn , Hanf , Flachs , Holz , Theer und Eisen geben , und dagegen ost - und westindische Waaren , Weine und spanische Ladungen nebst Fabrik . - Maaren von den übrigen europäische» Staaten nicht entbehren können ; so lange wird dieser Handel immer groß genug seyn , und Beschäftigung genug geben , daß may noch nicht nvlhig hat , auf entfernte Aussichten zu sinnen . Sollte nun gar die einer grossen Kaiserin würdige Absicht bald zur Ausführung kommen , und Petersburg der Stapel - Ort von den« inner» Asien werden , als welches wahrscheinlich durch die allen Waaren aus dem Orient verliehene Zollfrey» heit vorbereitet wird ; so wird hier noch ein grosses Feld zu neuen Speeula - tionen geöfnet . Wenn man Schweden ausnimmt , welches bisher nur für sich fahrt , hat sich noch kein Staat an der Ostsee mit der Frachtfahrt ausgtt zeichnet . Wer sich also in den Besitz davon zuerst setzet , de» bessern und «N« weniger Gefahr verknüpften Weg nutzet , und also wohlfeiler den Tranö» pprt übernehmen kann , der wird nicht so leicht van Andern verdrangt wer , ten können . Und hat nun einmal der Transport dieser Waaren durch den Canal seinen Gang ; so wird es nicht schwer hqlcen , sich auch wenig» stenS «inen Theil dieses Handels selbst zuzueignen .
Wie vorteilhaft muß eö nicht für diesen Handel werden , daß man diwch Anlegung des Canals denWeg so sehr zu verkürzen nndSee . 'Gesahren zu vermeiden gesucht hat ? Wenn vordem unsere Schiffe aus der Ostsee mit Wind und Strom kämpften , um durch den Sund zu kommen , und
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