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Das Profits ! ) . 2 . 5 , 'x^z zeiget schon , d«ß der Fall des Wässers von der öbersten Höhe oder der Flemhuder - nach der Ostsee nur 27^ Fuß ist , und nach der Eyder bey Rcndsb : rrg resp . 1 Fuß und 2Z^ Fnß . Rechnet man aber dm Fall der Eyder bis Tönnin und von Deutschland ergiessen sich hieher , . und'sollten durch die Velten , den Sund und znleht durch das Cattegat ihren Fall haben . Nun hemmet die Fluch die Hälfte Zeit den Abfluß , wodurch diese Höhe eben so sicher ent» stehen muß , als sie ln jedem öbern Theil eines Flusses bemerkt wird . ' Die Eyder beweiset dies , welche wegen der entgegen kommenden Fluch nach dem Nivellement bey Rendsburg 14 Fuß über den wahren Horizont der Westsee stehet . Dies kann man schon - däraus abnehmen , daß bey anhaltenden Ost - winden , die dem Ablauf zu Hnlse komrilen^ das Wasser bey Rendsburg sogleich einige Fuß fällt und besser mit dem natürlichen Hang , dem Horn jont gleich zu kommen , würken kann . - Da auch das Wasser , je weiter man »ach Osten kömmt , immer weniger salzig wird : so kann man auch hier - aus abnehmen , daß jene Bemerkung gegründet sey . Man hat sehr oft behauptet , daß aus der Ostsee Fluch und Ebbe gar nicht zu merken sey . In den östlichen Theilen wäre das steige» und Fallen wohl nur den Win ? den zuzuschreiben . Diesseits Bor5holm und an den Küsten der Herzogs thümer merkt man aber ein tagliches Steigen und Fallen von l oder 2 Fuß , welches bey anhaltender stillen Witterung einigemalen des Tages abwechselt . Ganz regelmäßig kann der Mond ( oder was sonst diese «ach dem Lauf dieses Planeten abgemessene Bewegung verursachet ) hier , wo so viele Flüsse , Meer - Engen , Bänke und selbst die Fluch im Cattegat hin - derlich find , wohl nicht würken . Eine an verschiedenen Orten anzustellende Untersuchung , dürfte eine bessere Aufklärung geben , und diese Bewegung näher beflimmen ; so wie man schon itzo bey Bemerkung der vorhergehen - den Winde , auf das hohe Steigen und Fallen des Wassers und die hefti - gen Ströme in der Ostsee , richtige Schlüsse macht . Sehr selten ist der nnS nahe liegende Theil der Ostsee mit Eis bedeckt . Oft ist den ganzen Winter daselbst nichts zu sehen und die Förden sind selbst vom Eise frey , und selten liegt es hier langer als 14 Taie , wenn weiter nach Osten , je we - «iger Salzcheile das Waffer ha» , die Schiffahrt gehemmet ist . Noch tener frieret der Ausfluß der . Eyder» Es gehöret aber der letzte Winter zu

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