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vertieft , damit die größten zu dieser Fahrt bestimmten Schisse hier Winter - lager halten können , und eine kleine Batterie , welche an diesem Orte von den Rudern der alten Festung leicht zu errichten wäre , ist hinlänglich , in Nochsällen auch diese Mündung zu decken . Das dort erbauete Parkhaus ist dem zu Holtenau " lab . z . völlig gleich . Von hier nach der See ist die Fahrt , so wie die Elbe , durch Tonnen und Baaken bemerkt . Sie ist so breit , daß Schisse darinn laviren können . Wenn gleich eine Meile von der ausersten Tonne auf einer schmalen Bank von 12 Ruthen bey dem nie - drigsten Wasser nur ic>Fuß , oder nach der von den See - Officiers äuge - stellten Untersuchung 10^ Fuß dänische Maasse Tiefe ist , welches zu einem Gerüchte , daß die Eyder allgan ; nicht fahrbar fey , Gelegenheit gegeben hat ; so ist dagegen zu bemerken , daß , wenn es nothwendig wäre , die kurze Strecke leicht weggeräumt werden könne , vielleicht diesen Winter , weil an beyden Seiten grössere Tiefen find , schon weggespület ist , und daß über diese kleine Strecke , weil die Fluch allhier 12 Fuß steiget , fast zu allen Zei - ten Canal - Schisse und bis auf zwey Stunden des Tages , die größten Kauft fahrdey - Schisse sicher und unaufgehalte« ihren Lauf fortsetzen können . Es ist eine Gesellschaft von Eyder - Lootsen auf Helgoland zu dieser Fahrt be - stellt , welche schon voriges Jahr sorgfältige Untersuchungen vorgenommen haben und dieses bekräftigen , ja auch behaupten , daß es eben so leicht sey ein Schiff , das 12 Fuß tief gehl , in die Eyder , als ein grösseres von 15 Fuß Tiefe in die Elbe zu bringen .
Es ist nicht zu laugneu , daß die Sandbänke in der Eyder sich nicht versehen : aber dieses hat sie mit der Elbe und andern Flüssen der Art ge - mein . Weil aber die Fahrt bey solchen Veränderungen auch selten besser wird , wenigstens wegen der Natur des Falles nach der See nicht wohl schlechter werden kann , durch die Tonnen die veränderte Fahrt bemerkt wird ; so kann dieser Einwurf bey kundigen Seefahrern keine widrige Eindrücke machen . Die Eyder hat noch diese Vorzüge , daß die Bänke nicht so weit in die See gehen , daß man bey der letzten Tonne das Land und die Baaken sehen kann , daß die Fahrt gerader gehet , daß auf dem Hälften Wege an dem in Tab . 2 . fig . 1 bemerkten Ort g . ein grosses Baßin ist , welches 6 Faden Tiefe und einen gute« Ankergrund verschaff , und wo die Schisse wegen der davor liegenden Sandbänke , wen« die westlichen Stürme nicht gar zu Heft tig sind , mit aller Sicherheit liegen können . Ausserdem ist auch der Vor - zug nicht mit Stillschweigen zu übergehen , daß Schiffe , die bey Stürme« die Eyder zu erreichen nicht vermögen , nach der Elbe und Weser nach Sü - den , und wie man mir versichern wollen , nach Norden zu Listertief vielleicht zu Amrbm und dann sicherer in die benachbarte breitere Hever einlaufen und

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