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mungen , die der Schiffahrt hinderlich waren» So wie nrm erst« ? durch Mudder ^ Maschiiven vertieft worden ; so ist auch durch die Durchschnitte der Biegung«« die Fahrt bequem gemacht , daß man fast in einer - Linie drittehalb Meilen Süd - West schiffen kann» Die westlichen Winde dürft ten zwar die' hermttor gehendes so wie die östlichen Winde die heraufgehende grossen Schiffe auf dieft erste Strecke vorzüglich begünstigen . Indessen kann man durch Boxiren mit Hülfe der hier wenig würkenden Ebbe und Fluch , wenn auch der Wind zuwider wäre , diese kurze Strecke durchkom - men ; und sollte künftig die häufige Fahrt eine geschwindere Beförderung nothwendig machen : so müßte man die Schwierigkeiten , die hier bey An - legung eines Trottoirs sich zeigen , zu überwinden suchen . Es ist auch die - - fer möglich« Aufenthalt von keinem sonderlichen Einfluß , weil die Schiffe mit widrigen Winden doch nicht in die See gehen können Noch ehe die Hale , weiche für Barken tief genug ist und eine Schleuß hat , rn die Eyder tritt , vermehret sich nicht nur die Tiefe , sondern es ist auch die Ebbe «nd Fluth , - wegen der geringen Breite und höhern Ufern , hier stark genug , die Schiffe bis nach Tönningen zu bringen , und es ist nichts leichter , als durch Hülfe der Pferde bis Süderstapel und gar bis Friedrichssmdt in der Folge der Zeit die Schiffe gegen den Wind fortzuschaffen , wenn es j . e uoth# wendig befunden werden sollte . Der Sorg - Fkuß , welcher unweitHoh^nerr Fehr sich in die Eyder ergießt , ist schon lange bis Tetcnhrrsen schiffbar ger wesen und gebraucht worden , und die Treue , welche sich Key Frieder ich ? fiadt durch drey Schlüssen mit der Eyder vereiniget und eine Meile von Flensburg entspringt , kann zum Transport der an ihren Ufern befindliche»» Produkte künftig besser gennhet werden . Von dieser Stadt an , wo die Fluth schon auf 8 Fuß anwachst , wird der Fluß allezeit breiter , so daß kleinere Schiffe laviren und grössere mit Sicherheit treiben können . Was auch einige von dem Stein - Rif in der Eyder , eine halbe Meile weiter beym Kringel» Krug , in Anregung gebracht haben : so bat doch die deshalb stellte Untersuchung gezeiget , daß an der einen Seite bey mäßigem Waffe ? To Fuß , an der andern Seite aber allezeit 12 Fuß Waffer , mithin Tiefe überfiüßig ist» Merkwürdig aber bleibt es , ' daß in dieser Gegend , wo auf zwey Meilen nicht der mindeste Stein gefunden wird , hier ein schmaler Stein - Rif quer durch den Fluß geht , den man in derselben Direetion so - wol in Eydelstedt als in Diwmrfchen bey Tiefgraben nachgespürt haben will , welches wohl «ine nähere Unterstichung verdiente . Bey Tönning ? » , wo die Fluch 10 Fuß steiget , ist guter Ankergrnnd und eine sichere Rhede , und wenn die geringste Bcforgniß bey anhaltenden westlichen Stürmen entstehet : so können die Schiffe eine halbe Meile den Fluß hinauf taufen und sichern Schutz finden , Der Hasen dieser Stadt wird erweitert und
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