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der eben envehNttN dritten oder Rarhmannsdorfer Schleusse , eine Brücke von hier häufig im Lande anzutreffenden , grossen gesprengten und gebahnten Steinen erbauet , worüber die grosse Landstrasse von Ecköl'ttförde nach Kiel führet . Bon dieser Suchsdorffer bis zu der andern ähnlich erbaueten Brücke zu Landwehr , ist der Canal 1417 Rüchen lang und hat an der Süder - Seite die Güther Schwartbeck , Öuarenbeck und Cronshagen , so wie an der Norder - Seite Warleberg liegt . Bis hieher hatte man nur die gewöhnliche Tiefe des Canals ausgraben dürfen . Von der Rathmanns ? dorfer Schleusse bis zu dieser Brücke nahm zwar die Höhe des Terrains , welche durchgegraben werden mußte , zn , und die Anhöhen bis nach der Landwehr wurden immer stärker ; zwischen dieser letzten Brücke und der Flemhuder See war aber eine Höhe in einer Strecke von 310 Ruthen durchzugraben , um das Wasser ans dieser See in den Canal zn leiten . Weil hier an einigen Orten 4c bis 5° Fuß tief gegraben werden müßte , und das Endossement , das Trottoir und der Abzugs - Graben , auch das weite Wegfahren der Erde die Arbeit erschwerte ; so muß man sich wundern , daß sechs Jahre zur Vollendung des ganzen Werks hinlänglich gewesen sind , zumalen an andern Orten ähnliche Hindernisse weggeschaft werden mußten . Die Flemhuder See , woran die Güthec Gros - und Klein - Nord - see und das Kirchdorf Flemhude liegen , ist das reförvoir , welches den eben erwehnten drey Schleusse n , wie auch den übrigen dreyen , die nach der Eyder gehen , das Wasser zuführet . Die Tief - , und Grösse der See wäre schon hinreichend , alle Besorgnisse , daß es bey trockenen Jahrszeiten an Wasser im Canal fehlen könne , aus dem Wege zu räumen . Es hat aber diese See noch einen starken Zufluß auö der Westen - See und einigen klei - nern , welche weiter zurück liegen , und woran die Güther Bosee , Emken» dorf , Westensee , Marutendorf und Schirenfee gränzen . Die Eyder , wel - che ihren Ursprung unweit Bothkamp nimmt , führt auch ihr Wasser hie ? her , und die Erfahrung von den zwey letzten Jahren , worinn diese See nach der Ostsee durch die Neben - Schleussen geleitet wurde , giebt den besten Beweis , daß es nie an Zufluß fehlen könne . Die Strecke ander Flem - huder See bis an das Guth Schinkel ist 310 Ruthen , und von da bis nach der vierten oder Königsförder Schleusse , welche eine Brücke hat und worinn das Wasser 8 Fuß sinkt , 706 Ruthen . Auch diesseits Königs ? förde mußte ein Berg , welcher 30 bis 35 Fuß hoch war , in einer Länge von 440 Ruthen durchgegraben und der Zufluß einiger Teiche auf der nen Seite von Osterade dergestalt unter dem Canal durchgeführt werden , daß er Teiche an der andern Seite , die 24 Fuß höher wie der Canal selbst liegen , mit Wasser versehen konnte . Die fünfte Klnvensicker Schleusse , worinn das Wasser gleichfalls 8 Fuß fällt , ist von dieser 1230 Ruthen ent -
fernt .

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