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siehst . Nun östiet man die Thü' - en ? . f . und t«s eben so hoch gestiegene Schiff setzet seinen Lauf fortt' - - Wenn aber ein Schiff aus dem obcrn Ca ? nal in den untern nach V . v . geführet werden soll ; so wird es eben , so wie dieses Schiff - herausgegangen , wieder in die Schleussegebrachr . Die rk» f . und das Schott Hi . h . des obcrn Theils Kerden zugeschoben , und man öfnet das Gewölbe in T . t . wodurch das Wasser aus der Schleuß sich bey E . e . in den untern Canal V . v : ergießt , bis es mit diesem in eine Höhe kömmt , da denn die untersten Thören ausgehen und das Scfnff nach V . v . seinen Lauf fortsetze» kann . Sollte die Schleujfe in diesem Fall , bey Ankunft eincö . Schiffö , vo» oben , ledig . seyn ; so versteht «e , sich von se^ daß erst die Schleuffe gefüilt werden - MUß . Auf welch» Axt daö Sch / ff ftttf dem Canal durch Hülpe der Pferde beordert wird , ergieht Tab . z . Von demBogspret gehet eine jweyte lauge - Lmie durch Leren Anziehen und Nach , lassen man dem Vordercheij des Schiffs die , kleinste Wendung geben kann , wobey das Ruder zu Hülfe kömmt . Wenn zwey Schisse sich begegne» , und die Pferde an einer Seite sind , so muß das größte Schiff die Zug« Linie schiessen lassen , damit dde kleinere darüber weggehen - könne . ^Dieß verursacht nicht den mindesten Aufenthalt . Zwey Pferde'können d * < größte Schiff fortbringen und zu einem Schiff von zc - Lasten ist eines genug» Wenn das Schiff in der Fahrt ist , dann bleiben die Pferde in einem klei ? neu Trott , woraus mau abnehmeu kann , daß zu einer Meile nur eine Stunde erfordert wird . Die sechs Schleusseu sind durchgehend ejnqw der gleich . Sie sind 25^ - Fuß tief . Wer von deniDickk Ul^UlHe - dP Mauer und sonst genauer unterrichtet seyn will , - kann »ach dem angefüHrs »en Maaßstabe alles mit Zuverläßigkeit erfahren . So wic ichchitteu muß» daß der bereits unterrichtete Theil meiner Leser diese umstäiidliche . Biejchrei - bung übersehn ; so hoffe ich dagegen , daß auderu solche uicht nehm seyn wc^de .
Ander Kieler Förde , welche durch die Vestung ChristianSprieö oder Friederichsort beschützet wird , die gehörige Tiefe für die größten Schiffe hat , und wo man fast mit allen Winden ein - und auslaufen kann , ist die östliche Mündung , welche in Tab . 3 . vorgestMet worden . Davon gehet der Caual mit einer geringe» Biegung nach Tab . 2 . fig . 1 325 Ruthe» fort bis an die Holtenaner Schleuffe , wo das Wasser 9 Fuß 2 Zoll bey wöhnlicher Höhe der Ostsee steiget ; und da der Canal unmittelbar mit sek Ligen verbunden : so ist dieser Theil so vi«l tiefer , daß solcher bey lange an - Haltende» Westwinden , welche das niedrigste Waßer verursachen , dennoch 10 Fuß Tiefe hält . . Diese Schlensse hat eine . Brückl , worüber der Weg von den adlichen Gütern Nor , Nienhof , Eckhof , Bölk , Kaltenhof und
See -

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