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An jedem Ende der HaUpt - und Neben - Schleussen finden sich in dir Maae ? bey L . 1 . doppelte Fügen oder Nuten , worinn Batken bis auf den Boden der Schleusse auf den Fall einer erforderlichen Reparation gebracht werden können , da dann diese gesenkt : Kasten sich mit . Düugs . MSfüllen'lassm , und zu einem sicher« Kay - Damm Lienen . Die Mt»uern - der S6 ) leussen sind von einheimischen Steinen iu Tcrraß aUflpkfiAM - wovondieÄuiftrn Seiten , die das Wasser berühren , mit holländischen Klinkern bekleidet und alle dar ) an befindliche'Ecken mit gehauenen Boruhohwer Sand - - Steinen versehen und bedecket sind . Der wichtigste Theil dieses , den spatesten Zeiten trotzen ! den Werkes , ist unter dem Wasser , und liegt einige Rutheu an bcydenSeit ten , um der Gewalt des Wassers Gränzrn zu setzen . ' Es kann daher ebey so weiug an dm Seiten durchdringen , als auf die Grundfesten die mim deste Wirkung haben . Wie der Gründ ausgegraben war , wurden 20 bi« HvfüßigeBüchen . 'Bäume ungefehr t . ^bis 2 Fuß von einander eingerammt , und mit einer dreyfachen Röste von grossen Balken versehen . Ehe aber der starke Boden , worauf die Mamr vnM , aufgeführt wlrrde> ließ man dm Grund zuvor mit Leim ausstampfea und >no>Ä ) bero die Zwischenräume aus - toftutftn . Es ist überhaupt so viele Vorsicht bey der Anlage und AuSfüh , r»»ng gebraucht ivordm , daß auf - ftdm denkbaren Zufall Bedacht genom» Men zu feyn scheint , so wie dieses Werk an Stärke und Zierde jeden Bau der Art übertnft und den Beysall des Kenners fordert . Wenn ein Schiff aus dem untern Canal V : . v . durch die' Schleusse in den dbern W . w . , der hFuß 2 Zoll höher liegt , gebracht werden feil ; so muß man zwem Fälle vnnehmm , daß entweder die Schleusse A . a . gefüllr , und mit dem öbern , oder ledig ist , Und also mit dem untern Canal horizontal oder gleich stehet . Im ersten Fall wird das Schott in T . t . aufgezogen , damit das Wasser aus der Schleusse in deii untern Canal V . v . durch das Gewölbe , welches in E . e . seinen Ausfluß hat , geleitet werde , bis das innere Wasser dem im Canal V . v . stehendem Wasser gleicht . Dann werden die Schlmsseu - T^ü - ten G . g . vermittelst der angebrachten Winde init leichter Aiühe geöfnet , die dann in die bemerkte Vertiefung dergestalt eiusiHlagm ; daß diese bcydm Thüren , wovon die eine an diese und die andere an jene Seite der Schleusse anschlägt , nicht hervorstehen , sondern mit der Mauer gleich kommen . Die ober» Thüren F . f . bleiben durch die andrängende Gewalt des Wassers gv schlössen . Dararff wird das Schiff in di ? Schleusse gezogm , und nuy tritt auch der zweyte Fall ein , da die Schleusse ledig ist . Die geöfnete» Thüren G . g . werden , so bald das Schiff in der Schleusse ist , xirgeniacht , das Schott in dem Gewölbe E . e . gesperret ünd da» in k ) . ct . geösnet , dä dann aus dem obern Canal W . w . das Wasser in die Schleusse lauft und sie in vier Minuten so füllet , daß es mit dem Wasser im obern Canal gleich
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