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tung des Handels es an keinen Kosten und Hülfsmitteln Hat fehlest lassen«
In dem Thal der alten Lewens - Ane , welche die Scheide zwischen den bey - den Herzogthümern Schleswig und Holstein bezeichnet , gehet der Canal bis an deren Urquelle unweit der Landwehre , dann durch die Flembuder , wo die El ) der ihn aufnimmt und b>o Rendsburg führet . Die am genehmsten Gegenden und reizende Aussicht an beyden Seiten , wovon die in der Vignette des Titelblatts vorgestellte eben nicht den Vorzug vor andern hat , wechseln v»n einem Ende des Canals bis an das andere schön und mannichfaltig ab . Hölznngen , Berge , Wielen , adliche Gülher , ' Brücken , Mühlen und Dorfschaften machen die Fahrt durch eine Land» schaft die den bestes Boden bat , und wo sich die Verbesserung« : der Cul ? tur allenthalben zeigen , sehr angenehm und unterhaltend . Von derSchleuss« selbst findet sich in 'Irib . 4 eine Abbildung . Sie ist zwischen den Schleus ftn - Thüren l 17 Fuß 6 Zoll lang , daß also Schiffe von ic>o Fuß Länge hin - reichend Platz darinn haben , ' und die Breite derselben erstreckt sich auf 27 Fuß 6 Zoll . In dem ober» Canal W . w . stehet das Wasser 9 Fuß 1 " höher als in dem untersten l^id . V . v . L . bezeichnet die Brücke , welche , wenn Skiffe durch den Canal gehen , , von bey den Seiten mit leichter Mühe auf» gezogen werden kann , und F . - et G . sind die Schlenssen - Thüren , die in « ? nem Winkel zusammen schlagen , damit sie desto besser der Gewalt des Was - fers widerstehen und sich dicht zusammen dränge , , können . Die Aren der Thüren gehen von oben bis umen in nordischem Marmor , welcher in grossen Blöcken in der Seiten - Aiauer gehörig befestiget ist . Dt ? Falze ist auch so vorsichtig gehauen und die Thürangeln sind dergestalt hineingeschliffen , daß die Fuge allganz kein Wasser durchlaßt . Der unterste Theil der Axe geht , n einem meßingeNen Kessel , der zoc> Pf . wiegt . K . k . stellen die Winden vor , um die Thuren ans - und zuzumache» . D . d . ist ein Gewölbe in der Dicke der Mauer , um das Wasser in die Schleuste zu lassen , so wie es durch das zweyte Gewölbe in E . e . wieder aus der Schleusse abstieß» . VLiu T . t . sind Hebemaschinen von einer besondern Erfindung , um die Schot - «n zu diesen Gewölbtn niit weniger Kraft auf - und abzufassen . Auf den Schleussen - Thüren ruhet ein kleines eisernes Geländer , damit der Schleust sen - Wärler und diejenigen , welche die Schisse durHhelfen , von einer Seite zur andern nnt Sicherheit gehen können . B . b . ist die Frey - Schlensse , uin das überfiüßige Wasser abzufüHren , welche« vermöge einiger Schotten in I . i . , wo sich eine Communications . Brücke befindet , ausgehalten wird» Vermittelst einer Schraube ohne Ende mit einem Gewinn von Eisen kön - nen , 2 , c ? ocz Pf , also noch sicherer diese Schotten von einem Mann anfge - zogen werden . Diele Freyschleussen sind von der Grösse , daß sie bey den stärksten ÄlegengWn das zustürzende Regenwasser abzuführen vermögen .

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