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ganzen Reichs , unser eigener Vortheil , ja das Wohl unserer Kinder und entferntesten Nachkommen , die uns reizen müssen , , uns einander , wirmd - gen Nachbaren des Canals oder des Heela oder der grönländischen Eisberge feyn , freundschaftlich die Hände z« bieten , Kräfte Muth und Talente zu vereinigen , die Canal - Fahrt in Gang zu setzen , für das Ganze nutzbar zu machen und den Vaterwnnfch der wohlthätigsten Regierung zu erreichen» Sie hat nicht für sich und die Vermehrung ihres Ruhms , nur für ihre Um terthanen ein so kostbares Werk unternommen und diesen neuen Weg durch Berge und Sümpfe gebahnet . Allein die dänische Flagge soll aus dem Canal gesehen werden und keine fremde uns die Vortheile dieser Schiffahrt rauben . Doch vielleicht find verschiedene meiner Mitbürger von der rech ? ten Lage , Grösse und Güte des Canals , allen getroffenen Vorkehrungen , Anstalten und dem Beförderungs - Wesen bey dieser 'Fahrt nicht gehörig unterrichtet . Ein Theil ist zu weit entfernt , um sich mir einem Blick mit allem bekannt machen zu können , und eiis anderer Theil , der den größten Nutzen in der Folge davon ziehen wird , ist in . den letzten Jahren mit andern Unterirehmungen zu sehr beschäftiget gewesen , um seute Aufmerksamkeit her zu wenden . Ja , ich wünsche zu irren , wenn ich besorge , daß einigen Kaufleuten noch ^lleS fremd sey , und andere wohl an och gar an der Mögt lichkeit zweifeln , ein Schiss von 70 Lasten einige zwanzig Fuß in der Höhe über den Rücken des Herzogthums zubringen , und an der andern Seit« wieder herunter zu lassen . Es wird also nothwendig , meine Aufforderung mit einer vollständigen Beschreibung des Canals anzufangen^ Weil ich iü der Nähe desselben wc>hne , und ein Augenzeuge der ganz« , . Arbeil von den» Anfange an bis zu ihrem itztgen Fortgange gewesen bin ■ : so darf ich ohne Eitelkeit den Nachrichten , die ich davon mittheile , das Verdienst der Zu ? verläßigkeit beymessen . Wenn ich zu weitläustig werde» , so hoffe ich , von denen Lesern Verzeihung zu erhalten , welche so wenig diesen als einen cm ? deru Canal gesehen haben . ' . i ■■
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^ Bonner östlichen Seite an gerechnet , nimmt der Canal iuderKl« - ler Förde , eine kleine halbe Meile von der Stadt Kiel , da wo vormals die Lewens - Aue ihren Ausfluß hatte , seinen Ansang . An der nördlichen Seile der Mündung liegen die Packhanser und andere Gebäude , welche bey einem Hafen unentbehrlich sind . Tab . 3 wird einen Jeden von dem geraumigen Lade - Platz , einem . 2168 Fuß langen Packhanse , den Wohnnn ? gen , der Art der Forcbri»gung der Schiffe , dem Tretroir . und der ganzen Lage vollständig unterrichten . Es bedarf hier also nicht einer umständli ? chen Beschreibung von einem dadurch gleichsam errichteten Monument , wel» ch«S der Nachwelt zeigen wird , daß man zur Unterstützung und Erleichte - k - A z rung

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