Creator:
Bayle, Pierre Gottsched, Johann Christoph La Croze, Maturin Veyssiere
PURL:
https://dibiki.ub.uni-kiel.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:8:2-9327

Ifen mit lufnch - en , die - ^ gekün - inier ; tqkeiten I folgen , ftart ihm ) ■ wenig I ihn die Ischand« Göttliche iet hät - w mig ge - Jb harte srsachte . Glück j erstau - fett größer feiner ; und Kenauer als es : daß l'er zum ItcC hat , llid ) echt , ob er mit I großen Ifft hat . Prinz , geft - jiiwahr - Fristen Zieeben IlnciscuS Winnen Kaiser ^sehung 1 Haupt - lac den al . luen re - Iraner ; et hat -
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du Ferron . in Vita Francifci I , an Telemach herausgegeben , nämlich i Hiftor . Concil . Libr . IV . pag . 101 ,
Telemach herausgegeben , nämlich der Erzbischof von Cambray . q ) " Naude , Addit . i 1' Hiftoire de Louis XI , pag . 369 . r j Richer , UP " T'1 o * — t ) Siehe die Anmerkung ( l ) .
Franciscus der I . 535
erdichtet . Es ist Schade , daß es allzukurz ist ; sonst kann man darinnen fast nichts , als dieses , tadeln . Franciscus der I hat eine Verordnung gemacht , welche verdient , daß ich Anmerkungen dazu mache ; ich will sagen , daß er die Gewohnheit abgeschafft , die öffentlichen Schriften nickt mehr lateinisch abzufassen ( AA ) . Naude 1 hat diese und verschiedene andre Merkwürdigkei - ten berühret , welche die Gelehrsamkeit dieses Prinzen , seine Schriften , und seine Gewogenheit gegen Gelehrte betreffen . Die letzte Sache , die ich zu sagen habe , ist sehr merkwürdig . Man giebt vor r , eö habe Franciscus von Paula den Tag vor seinem Tode , auf diese Art zu Louisen von Savoyen geredet : Euer Sohn wird Romg von Frankreich werden , und alle prin - ? en seiner Zeit an Lbre , Reichthum und Glücke übertreffen , in so fern er sich angelegen scpn laßt , die Verbesserung der Rirche zu befördern ; allein wenn er dieses nicket rhur , so wird er sthr unglücklich sepn . Man merke , daß Franciscus von Paula den 2 April 1507 gestorben ist , und daß Ludwig der Xll , der damals regieret , noch acht Jahre gelevt , und eine Gemah . linn gehabt , die nicht unfruchtbar gewesen
Dieß sind die Sachen , die ich seit der andern Ausgabe gesammlet babe . Man hat fälschlich vorgegeben , daß er , nach seiner Gefangenschaft bey Pavia , auf das Schloß Ambres , bey Jnfpruck , geführet worden ( KB ) . Unter den Lobsprüchen ,
die ihm wegen der Sorgfalt , die Wissenschaften in Flor zu bringen , gegeben worden , muß man die Erkenntlichkeit nicht ver -
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teten Eids^ . „ . , . w
den ich mit seinen eignen Worten angeführet habe
- ) Beaucaire , Spondan , Mezerai , Varillas , u . a . m . ö ) Die Gemahlinn Ludwigs des Xll . c ) Er hat sich zur Reise nach May . land , unter andern Ursachen verbindlich gemachet , um bey einer schönen Frauen zu schlafen . Siehe die Gedanken über die Cometen . O °ui dem Artikel Erampes die Anmerkung ( L ) . 0 Siehe den Artikel Heinrich der U . / ) Oben die Anmnkung ( A ) dem Artikel Carl Oer V . g ) Siehe die Anmerkung ( I ) . h ) In der Anmerkung ( I ) des Artikels Carl der V . » ) Siehe in derAnmerkung ( Z ) die Worte des Mezerai . k ) Oben die Anmerkung ( B ) des Artikels Äellai ( Wilhelm Du ) . I ) Mezerai Hiftoire de Franke , Tom . II , pag . 1059 . »0 Es ist betitelt : Avis a l' Auteur du Mercure Hiftorique et Politique . Es ist . wenn ich mich nicht irre , im 1689 Jahre wider dasjenige gedruckt worden , was der Verfasser dieses Mercurs , von der Königinn von Schweden , Christina , gesagt hat . Ich habe diese Erinnerung Nicht wieder finden können . n ) Siehe Canierar . Medit . Hiftor . Tom . II . cap . XLV . ZU Ende pag . in . 194 . Er führet den 0 ) Siehe die Anmerkung ( I ) zu Ende , p ) Ebenderselbe , saget man , der die Begebenheiten de« Irzbischof von Cambray . q ) Naude , Addit . i l'Hifti ) Siehe in dein Artikel Lerrara , die Anmerkung ( A ) .
„ Herzog von Valoi« , der gegen die Schönen voller Feuer war , erman« „ gelte nicht , solches auch gegen die neue Königinn zu fangen ; und Carl „ Brandon , Herzog von Suffolk , der sie schon vor dieser Vermahlung „ geliebt , und ihr als Gesandter von England , nach Frankreich gesolget „ war , hatte seine erste Flamme noch nicht gedämpft . Allein da di» „ Vorstellungen Arturs von Gouffier - Boisy . den Herzog von ValoiS „ zu beobachten veranlaßten , dessen Hofmeister er gewesen war : daß er „ es dahin spielte , sich einen Herrn zu verschaffen , und daß er eben dassel - „ be von dem Herzoge von Suffolk zu befürchten hätte ; so heilte er sich „ von dieser Thorheit , und ließ auf alle Schritt . ' des Herzogs genau „ Achtung geben . , , Ebenderselbe Abrege Chronol . Tom . IV . p . 470 . aufs 1514 Jahr . Vartllas hat sich weitläuftiaer über diese Begebenheit herausgelassen : nachdem er gesagec , daß der Graf von Angouleme , ( so nennet er denjenigen , den Mezerai Herzog von ValoiS nennet , ) Befehl bekommen , nach Bononien } » gehen , und sich mit der Prinzeßinn von England , im Namen des Königes , zn vermählen , so saget er : „ erkonn , „ te sich nicht enthalten , diejenige zu lieben , die er für seinen Schwieger - „ varer heirathete , ( Die Prinzeßinn Claudia , Ludwigs des XII Tochter» „ war mit Franciscus dem I vermählt . ) gleichwie sie sich nicht enthalten „ konnte , zu wünschen , daß ihr der Himmel den Grafen zum Gemahl „ bestimmt haben möchte . Die Bequemlichkeit , die sie hatten , sich mit „ einander zu unterhalten , wurde sie vielleicht zu etwas mehrerm verlei , „ tet haben , wenn ihm nicht der Prvtonotar Duprat , ( hier sehet Va , „ rillas folgende Worte auf den Rand : Es giebt X7a ( C ) Man erzählet dieses - Hissorcheft vevf & ietentlid ? . ] Bran - tome leget die Ehre dieser weisen Erinnerung , weder dem Gonffier Boisy noch dem Duprat , sondern einem Edelmaniie aus seiner Provinz bey . Ich
( A ) Die französischen Gescbicktsckireiber # - - beklagen sici ) darüber , dasi sich die spanischen Gcribenten xrvingen , ihm Vas £ * ob eines vollkommenen Prinzen zu gebend Einige Tadler des VarillaS hättei , gern qewollr , daß er denen - > italienischen und spanischen - Historienschreibern hierinnen nachgeahmt harte , rvelclie sich nickt damit begnügt , die schonen Tharen Franciscus Des I zu erheben , sondern auch noch diejenigen verheelt haben , die nicht lobenswürdig gewesen sind . Varillas , in der Vorrede zur Historie Franciscus des I . Er antwortet unter andern Dingen : daß sie sich bey Franciscus dem I nicht einschmeicheln wollen , und zusei - ncm Vortheile bloß aus einem feinen Sraatsgriffe geschrieben haben , an dessen Lntrvickelunz gelegen wäre : uuder entwickelt ihn folgendergestalt . „ Sie sind über Frankreichs Wachsthum eifersüchtig „ gewesen , und haben befürchtet , es möchte seine Eroberungen bis in ihr „ Land fortsetzen , nachdem es sich die bürgerlichen Kriege vom . halse ge , «schafft , mit welchem es vierzig Jahre über zu thun gehabt . Nun war a , fein besser Mittel , es davon abzuhalten , als die Franzosen zu überre - „ den , daß sie in Zukunft wider Spanien , Deutschland und die Nieder - „ lande nicht glücklicher seyn würden , als sie unter der Regierung Fran - „ ciseus de« l gewesen wären ; und deswegen müßte man sie gewöhnen , „ in der Historie dieses Prinzen zu lesen , daß er alles , was nur mensch - „ licher weise möglich gewesen , wider das Haus Oesterreich gethan hätte , „ ohne daß er demselben Abbruch thun können . Daß man wider seine „ Aufführung nichts zu sagen h^tte : daß die Fehler , die man darinnen „ zu bemerken gemeynt , nicht von dem Monarchen , sondern von der „ Monarchie hergekommen wären ; das heißt , daß Franciscus der I , von „ seiner Seite zwar alles dasjenige beygetragen hatte , was zur Ueber - „ Windung Carls des V nöthig gewesen ; daß aber Frankreich nicht Kräf - „ te genug gehabt , und nicht so viel Volk und Geld anschaffen können , „ als ein solcher Sieg erfordert hätte . Daß dasjenige , was man dem „ Unglücke eben dieses Franciscus de« I beymesse , bloß der Ohnmacht sei , „ nes Staats beygemessen werden müsse ; und daß , wenn auch die aller - „ größten Heerführer , und die allergeschickteste» Staatsmänner , die je - „ mals gewesen , dieselben KriegSheere commandirt , und sich in eben den - „ selben Umständen befunden hätten , sie vor Pavia eben so wohl würden „ haben unterliegen , und sich aus der Sache durch die nachthciligen Ver - „ träge von Madrit , von Cambray , und von Crepy helfen müssen . „ Es ist den franzosischen Geschichtschreibern nichts leichters gewesen , als „ einen so groben Inthum , durch Darlegung der nackenden Wahrheit zu „ widerlegen , wie ich gethan habe ; lind durch glaubwürdige Urkunden zu „ beweisen , daß Franciscus der I eben nicht alles dasjenige gethan habe , „ was er wider Carln den V thun können ; und daß es nur auf ihn an - „ gekommen sey , denselben bey verschiedenen Vorfällen zu überwinden . „ Daß sich bey Franciscus dem I , Nachläßigkeiten und Uebereilungen „ gefunden , die nicht zu entschuldigen sind . Daß diese Unregelmäßigkeit „ allezeit von dem Monarchen , uud niemals von der Monarchie herge - „ rühret . Dak die Schwäche niemals Theil daran gehabt ; und daß ,
„ wenn ja das Unglück einigen Theil daran gehabt , solches dennoch der „ geringste gewesen . Daß fast alles von einem Misverständnisse kommen , welches in der französischen Historie unter den Regenten der „ vergangenen Zeit^und ihren Staatsbedienten so gemein gewesen ; und „ daß einige bessere Feldherren , und v«achsamere Staatsmänner dasjenige „ schon einmal wieder ersehen würden , was Franciscus der erste verder - » , bel hätte . , ,
. England im Wintermonate 1514 geheirathet halte , war den ertti des folgenden Zenners gestorben , und viele glaubten , daß die allzu * großen Liebkosungen , die er dcr jungen Röniginn erwiesen , sei - nen Tod verursachet hatten . Mezerai , Hift . de France * Tom . IL ? > 872 . Diese Liebkosungen , die für einen so schwachen Prinzen , wie er , über - mäßig waren , sind es nicht für seine GeMahlinn gewesen , die nur acht - fleh» Jahre alt war Sie hörte die Liebeserklärungen so wohl zösisch als Englisch ' Ein Edelmann aus ihrem Lande , hatte sich in sie verliebt , und war ihr nach Frankreich gefolget . Sie hat ihn uach die , sein geheirathet . Andrerseits hat sie dem vermuthlichen Kronerben sehr liebenswürdig geschienen . Er hat damals Herzog von ValoiS ge - heißen . Wir wollen sehen , was M - jerai davon erjählet . „ Der »unge
bin versichert , daß man seine Worte lieber lesen wird , als die meinigen ; also will ich sie abschreiben , aas seinen Dames Galantes , Tom . II p . m . „ Man saget , daß es die Königinn Maria von England , die dritte Ge - „ mahlinn Königes Ludwigs des Xll , nicht also gemacht : ( Er hatte gesaget , daß die Königinn Louise , Heinrichs des III Gemahlinn / den Rath verworfen , den man ihr gegeben . sich von einem andern befchla - fen zu lassen , weil sie keine Hoffnung gehabt , von ihrem Gemakle Kin - der zu bekommen . ) „ den» , da sie MiSvergnüqt war , und der Schwach - „ heit des Königes ihres Gemahls nichts zutraute , so bat sie den Furth „ erforschen , und den Grasen von Angouleine , den nachherigen König „ Franciscus , zum Wegweiser haben wollen ; welcher damals ein schöner „ und böchst angenehmer junger Prinz war , dem sie sehr geschmeichelt , „ und ihn beständig , Mein Herr Schwiegersclm genannt , welches er auch „ war : denn er hatte sich bereits mit der Prinzeßinn Claudia , Königs „ Ludwigs Tochter , vermählt : und in der That ist sie verliebt gewesen , „ und er , da er sie gesehen , ist es auch geworden , und es hat wenig ge - »fehlt , so hätten sich die jwev Feuer , ohne den Heryt von Grignaux ,
„ einen

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