Creator:
Bayle, Pierre Gottsched, Johann Christoph La Croze, Maturin Veyssiere
PURL:
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Chastelux . Chateaux»Briand .
druckt ist . La Croix du Maine , p . n * . Die Grabsthriften - He« ktors unv desAckille« mir dem Urthcile Alexanders des großen , zu Paris , 1525 . in 8 . gedruckt . vu Verdier Biblioth . Fran^oife , p . 447 . Die - Historie Jacobs von Lalain , Ritters des goldenen Vließes , zu Srüstel , im 1634 Jahre , in 4■ gedruckt , und dene andere Werke , davon die Manuseripte sich in der Abtey St . Bast von Attas befinden . Valerius And . Biblioth . Belgic . p . 262 . Er hat das Leben Philipps des gütigen , Herzogs von Burgund , französisch ge - schrieben . Ich glaube nicht , daß es gedruckt worden ist . PontusHeu - terus hat es gelesen und etwas daraus gezogen . Rer . Burgund . Lib . IV . p . m . iji .
( B ) - t t N ? elcke nickt das Schicksal gehabt , wclckes ih - nen Glivier de la ZNarcke versprocken hatte . ^ Dieß sind seine Worte : Jcb beklage und bcdaure , - - - t daß ick die Schreibart und zierlicke Rede des - Herrn George Chastelains weyland Ritters von meiner Bekanntschaft , von Geburt eines Llamanders , nickt erreicken kann , rvelck«r allezeit in scher Spracke gesckrieben , und zu meiner Zeit so viele sckonc und nüälicke Dinge gemackt har , daß leine XDecte , Thacen und die Zierlichkeit seiner'ReSe ihm über hundert Jahre mehr «Lbrc und Ansehen bringen werden , als ilzo . ( In der Vorrede seiner
Nachrichten , p . m . z . ) Diese Weißagung ist falsch gewesen : das dächtnis ! dieses Schriftstellers hat sich von Tage zu Tage dem Grabe der Vergessenheit genähert , und wenig Personen haben ihn $o Iabre nach seinem Tode , durch seine Schriften gekannt . Olivier de la Marchs neimerihn die Perle und OenGrern allerGefck - cktsckreiber , web ckc zu feiner Feit weder eine Feder angesetzt , nock Papier und Dime gcbraucket . In der Vorrede zum l B . 74 Seite . Johann le Fevre , Herr von St . Remi , hat ohne Zweifel viel Hoffnung gehabt , daß die Schriften dieses Verfassers unsterblich sevn würden . Er saget : daß er , nacköem er einige kleine Erinnerungen und Nachrichten sckriftlick zu Papiere gebracht , dieselbe an den edlen Redner , George Chastelain , geschickt habe , um dieselben einigermaßen nack seinem Gefallen und nack seiner 25eurtheilung zu denen von ihm aemackcen edlen - Historien unö Chroniken zu chen , obgleich die Sacke , in Ansehung seines Werkes , von klei - nem NuNen ist - - - - Ick werde von den hohen und lob - - ticken Tbaren des - Herzogs und der Ritter seines Ordens den : welcke nickt den zehnten Theil so lang sind , als was der be , rühmte Redner , George le CKastelam , davon geftlirieben hat . In dem Vorberichte der Historie Carls des VI , welche vom le Labou - reur zu Ende der Historie des Mönchs von St . DenyS herausgegeben worden .
, ( Claudius Herr von ) Vicointe von Avalon , Baron von Quarre , Staatsrath und Kammerherr des Her« zogs von Burgund , wurde den 2 des Brachmonats , 141 & WM Marschalle von Frankreich erhoben . Er wurde im 5419 Jahre nach Ernenne geschickt , und den 22 Ienner , 1421 , seiner Marschallwürde entsetzet . Er hielt die Belagerung von Crevant , wi - der den Connestabel von Schottland , im 142z Jahre , aus , und erwarb sich dadurch ein ganz besonderes Vorrecht in Auxerre ( A ) . Er wohnte m 1431 Jahre der Versammlung , im Namen des Herzog von Burgund , bey , welche in derselben Stadt gehalten wurde ; um daselbst mir den Gesandten der Könige von Frankreich und England , wegen eines Friedens , zu handeln , und ist im 1453 Jahre gestorben " . Er ist von sehr altem Adel gewesen . Seine Nachkommenschaft besteht annoch ( B ) .
0 ) Aus des P . Anselme Hift . de , grand * Officicrs , p . 140 . 141 .
■Herzoge von Burgund , Edelknaben der Rönige , - Hauptleute über hundert Mann , Lre^compagnien , zur Feit , da diese Com - pagnien so wichtig gewesen , t^ereure galant , Herbstinonat , 1701 ,
363 Seite .
Wir wollen fwju setzen , was eben dieser Schriftsteller von den» ge - gemvartigen Zustande dieses Hauses erzählet . Er saget auf der z ; g S . daß philiberc Paul , Graf von Chastelux , welcher in dem Angriffe vonChian in Italien , den > des Herbstmonats , 1701 , in einem A lter von zz Jahren geblieben , „ drey Brüder und drey Schwestern gehabt : der „ folgende nach ihm hat in Deutschland gediener , wo er gestorben . , ^A» : dre» ; s von ( Lhgskelur , welcher itzo der älteste ist , ist Fähnrich „ auf dem königlichen Schiffe . Der dritte ist Wilhelm Anron , ein Abt . . . Die älteste Schwester ist Bonne von Chastelux , vermählet mit dein „ Franeiseus , Grafen von St . Chamans . Marquis von Mery , Die folgen - „ de ist Jtidirh von Chastelux , Frau und Eanonißinn zuPousangy in „ Champagne . Die dritte ist Anna von Chastelux , vermählet mit „ Carln von Vienne , Grafen von Commarain in Burgund , dcin „ Haupte des berühmrenHauseS von Vienne . „ Cbendas . 362 S . Der Vater dieser sieben Kinder ist gewesen Casar Philippus , von stelux , Capitainlicutenant der Genödarmeö des Prinzen . Ebendaselbst . 3J * u . f . S . Seine Witwe , welche noch lebet , ( nnmlich im Herbst - monate , >701 , ) heißt Judith von Sarillon , und ist eine Tochter des Johann Iaeob von Barillon , Präsidenten bey dem Parlemente zu ris . Dieser Cäsar Philipp , der neunzehnte Baron oder Graf von Elia - stelux hat dreu Bruder gehabt , die in des Königes Diensten gestorben sind . Der älteste ist in der Schlackt be / Nordlingen , als Mar , sckal derScklackrordnung , geblieben . Der folgende ist ein we« nig zuvor in Roußillon von einer Canoncnkngcl gerödter wor - den , da er commanditt gewesen , die Landung der Spanier zu verhindern . Der dritte , welckcr Ritter von Maltha gewesen , ist auck in des Roniges Diensten gestorben . Ebendas zSi Seite . Man merke , daß die andern Aeste dieses Hauses in der Person Phi - livps von Chastelux , Barons von Coulanges , MarschalS de Camp , er , lo , chen sind , welcher bey der Siuzheimer Schlacht in Deutschland , 16 - 4 , geblieben ist . Ebnid .
( die Grafinn von ) die Gemahlinn des Grafen dieses Namens , die Tochter des Phebus von Foix , und Schwester des Lautrec und des Marschals von Foir , ist Franciscus des I Beyschlaferinn gewesen , wie einige Schrift - stellcr sagen ( A ) . Varillas ist derjenige , welcher die Historie dieses Liebeshandels sehr weirläusng vorgebracht hat , und er hat nicht vergeben , zu sagen , das ; der Graf seine Gemahlinn aus dem Wege räumen lassen . Andere wollen , daß diese Historie ein erdichtetes Mahrchen scy , und haben ein Factum wider den VarillaS herausgegeben . Man sehe die Nouvellen von der Republik der Gelehrten - .
s ) Im Monate Ienner , 1696 , Artikel II .
( A ) Er hielt die Belagerung von Crevant aus - * t und erwarb sich dadurck ein ganz besonderes Vorrecht inAurerre . Z Wir wollen uns der Worte des Herrn von Vize bedienen : „ Ohne
Zweifel , saget er ( Mercure Galant , im Herbstmonate >721 , z6q u . f . S ) „ werdet tfyr bos Vorrecht des Aeltesten aus diesem Hause , in der Lathe - „ dralkirche zu Auxerrc wissen . Es ist ihm zu Ende des XIV Jahrhun - „ derts , ( oder vielmehr zu Anfange de6 XV ) durch den Herrn Claudius , „ von Chastelux erworben worden weil er die Stadl
„ Crevant> welche dem Capitel zugehöret , auf seine Unkosten , wider di« „ Scholtländer , vertheidiget bat , die er verjagt und geschlagen , und da - „ bey mit eigner Hand den Grafen von Donkan , Tonnestabel von „ Schottland , der sie cvmmandirte , zum Gefangenen gemacher hat ; weil „ er das Gut der Kirche von Anxerre freywillig wiedergegeben , so hat „ ihm das Capitel durch eine gerichtliche Urkunde - - - - für ihn „ und feine männlichen Nachkommen , welche das Landgut Chastelux be - „ siben . , , das Vorrecht extheilet , davon hier die Rede ist : Namlick den obersten Platz im Chore ; u haben , und dasilbst im Rriegs - Habire 5» sitzen mit einem Chorrocke , einem N ? «hrgehenke darüber und einer Komherrnmülze über den Arm , einen Jagövogel auf der La»sk , nebst dem Sitze und der Stimme im Capitel und dem Reckte eines Domherrn .
( B ) ( Er ist von febr altem Adel gewesen ; seine Nackkommen - PZiaft besteht annoch . ] Der P . Anselm geht in der Historie des grantls Officicrs , auf der 141 S . nur bis auf den Vater unsers Claudius , von Chastelux zurück ; allein der Herr von VUe versichert , daß dieses - Haus von den alleralresten des Ronigreicks ist , vafi es reinen andern Namen und keinen andern Uripnrng , als Chastelux , 3o fabt , und daß seit dem X Jahrhunderte , als so lange man die Nachfolger jrt geraöer Jlinic , bis auf den heurigen Tag der Graf von Chastelux , der im - Herbstmonare , >701 , gelkorben , der zwaittigste m gerader Jlinic vom Varer auf den Sohn ist , und daß seine Aknen alle Rricgsbcdicnungen des Staats be - siÖui babcn . N»an findet darunter Marsckalle von reick , Admirale , Statthalter der Provence , Generallieurenants , ordentlicke Ramnierjunker des Königes , Rammcrherrcn der
CA " ) Sie ist Franciscus des I Neyscklaferinn gewesen , wie ei - »ige Sckrifrsteller sagend Brantome erzahlet sehr besondere Um - stände von diesem Liebeshandel : Jck habe erzählen hören , saget er Memoire ; des Dames Galantes , Tom . II . pag . 594 . uns ick weis es von sickerer - Hand , als der Romg Franc - scus der I die Frau von Chateau - Vriand , siine hockstgeUebre Seyscklaferinn , ver ? lassen , um die Frau von E> ? ampes an ihre Stelle zu nehmen , - < - so , wie ein Nagel den andern treibt , daß die Frau von Estampes den Ronig gebcthen , von besagter Frau vonCha - teau - Sriand die sckonsten Rlemodien zurück , u fordern , die er ihr gesckenker hatte , niclu wegen der Kostbarkeit und des Xverrbs ; denn damals haben die lLdelqesteine nickt so viel ge - gölten . als nack diesem : sondern aus & tebe gegen die schonen darauf gegrabenen und eingeänren Sinnbilder , welcke die Ro , niginn von Navarra , seine Sckwester . qcmackt und aufgesent hatte ; denn sie ist eine sthr gute Meistermn gewesen . Bxant'o - me sehet dar - u : daß , als der an die Frau von Chareau - Briand ? e» schickte Edelmanii dieses Geschmeide , im Namen des Königes , von ihr gefordert , sie über dicstn Strcick krank geworden , und ihn in dreien Tagen wieder zu kommen , bestellet , in währender Zeit sie aus Verdruß allkS dieses Geschmeide schmelzen lassen , und eö dem Edel -
manne , bey seiner Zurückkunft . in Stangen wiedergegeben ; wobev sie demKonige sagen lasien : sie könne nicht erlauben , daß eine andere , als sie .
die Devisen brauchen sollte ; daß ihr der König dies ? Stangen zurückgeschickt - hat dieKleinodimnuraus Liebe zu den Devisen wieder gefodext , )
«denn erl
und gelaget : sie har dabey mehr Her ? und Großmuth bezeiget , als ick bev einer Frau vcrmurher harre . Brantome verbindet sei . ne eigene Betrachtung mit des Königes seiner . Das - Her , einer groß , mückigen Frau , sag^t er , welckes auf eine solche Art versckma« her und verackret wird , thut große Dinge . Ex versichert an ei - nem andern Orre semer Nachrichten , ( Difcours du Connetablc de Montmorenci , ) daß der - Herr von Chateau - Driand dem Eon - nestable von Montmorenci sein sckönes - Haus Chateau - Äriand ge , schenket , um den Orden zu erbalren . Folgendes hat le Labomeur Ad . ditions aux Memoires de Caßelnau , Tom . I . p . 54 Der Urheber von den Galanterien der Köniae von Frankreich , welche im 1694 Jahre au verschiedenen Oettern gedruckt worden , erzählet
die

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