Creator:
Bayle, Pierre Gottsched, Johann Christoph La Croze, Maturin Veyssiere
PURL:
https://dibiki.ub.uni-kiel.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:8:2-5381

Charles .
CTfjßrIC$ / ober Oüirl bcr v , $ aifcc , und König von Spanien , war den 24 Hornuna . am Feste des fi Ubohrcn , und ist der größte Mann gewesen , der aus dem durchlauchtigen Hause Oesterreich entsprossen ist . ÄSSS fml Staatsmann : so day er bey der Behn - rschung so vieler Königreiche und Landschaften , aatu Eurooa unfpr« Ä «n Soldat und würde , wenn die Tapferkeit Frannstuö des > . «hm nicht hierinnen Hindernisse in dem Weg geleqet hätte Nache . ser unter diesen zweenen Prinzen gewesen , wobey sich das Glück fast allezeit wider Frankreich crflärtXS .
•r - «W ba er sied . 'iranclicus Dem t . aus , empört mvieyanoe «ugen \ uJ . Man muß sehr satirisch
gen chn emes großen^Fehlers , da1 chö^ Die flamandischen Geschichrschreiber sind entweder sehr einfaltig ,
seyn . wenn man dieses e . n n Fehler nennenlwm ( j ^ dieser Begegnung vorgegangen ist ( I ) . Die aufgehobene
oder sehr ehrvergessen gewes , ! eiT , p£nk ( ichftcn ^^änkungen gewesen , die ihm in seinem ganzen Leben begegnet ist , und Belagerung vor Metz , . st - ne vondenwelche das Glück Heinrich - des II über ihn sekam ' ( K ) . man laßt ihn einen snu , reichen ^ ^ gewesen , so ist es doch gewiß , daß seine Historie nichts , als eine Vermischung
So aj . ckl . ch er auch msem - n ^^»Sache : dieß ist eine schöne Materie für die Reflex ?
von Gluck und Unglück ist ( ^ ) Dinge von seinen Bewegungsursachen ( M ) , und von dmBeschafftigunge , . sei -
onsmacher gewesen : sie sagten sehr verMeoen g , » ^ Staaten , vomehml . ch an einen ^oh „ ,
" kr Einsamkeil M ) ; und «mg gabm Ziebe^iW< & & W « A w - man , sich darüber ZU tast . ym °n , g - Habl lli ) ^nd daß - rt^ h die Achchschristd« Prinzenv°nSr - >nenan . m . Carl
wahrscheinlicher , als die letzte , Man suhret y eruver , y meönAf ) I ; ct ) €n Schwachheit befteyet , und viel nüchterner , als keusch , ge - der V ist in Ansehung des ^auenzmmers , mcht ^ Kloster der Hieronymiten gestorben , wo er A semen Aufenthalt
wefen ( V ) . Er m den 21 desLerb^nats>15$ , Ulebm / bi6 zur Ankunft König Philipps des II in Spanien . Man hat erwählet gehabt . Sem K orper . st daftlbst b Die zu Brüssel in der Kirche der h . Gudula sind unbeschreiblich
ihm einigeZe . t darauf ist in den Aufschriften vergessen worden , womit die Kirche ausgeziert gewesen
kostbar gewesen . keme ! von sem H jn öer cjgclt j - 0 viele Titel gegeben , als man . hm damals gegeben hat . War
Äff 'f K i£ Einbildungskraft und Redekunst der Spanier auch gewesen ; und gewiß , ee würden die Ge - d»e Matena groß , P nr « Kedackmiß mehr aeehret haben , wenn sie ihren Lobspruchen engere Grenzen gesetzt hatten . sch . chtschre . ber d . eses fem rK« Sandovals vorziehen ; weilThuanuS , als ein guter Franzose , der
Eine ^e . re aus dem Thuanus m emem ganze . beobachten daß der Tod dieses Kaisers durch verschiedene An -
Schmeicheley nicht verdächtig . st . ^Manh ch ^gegeben , daß sein Körper vor der Faulung verwahret worden & zeigungen einen Vorzug erhalten ^lan ha ^ im™ h—AuAnMof * »» r - " s - r -
also begeo gewesen "
sten Völ . WWW
Es ist hierbey eine merkwürdige Sache vorgefallen . Dieser Prinz hat wegen dieses Sieges die Trauer anaeleatT / , 6 w Geläute der Glocken verb . ethen , und verordnete Umgange und öffentliche Gebether in allen Kirchen , um die ^efteyuna d ? 6 Pabst« , ftm« G - fmgm . n nnd gl - chw - HI - «Watt n dem Aufmhr - jn N - aMs b - d , - n» ba - d>« ihn aUmiLrjK
feit den Romern großes in Suropa gewesen . st , schmeicheln ihm ; denn was hat er doch zu Ende aebracht ? Wurde der Krieg , den er im Reiche für seine Religion aeführet Hat , nicht zum Vortheile der Protestanten qeendiqet ? und anstatt daß er etwas von Frankreich erobert haben follre , so hat er Nicht einmal die Macht gehabt , dieser Krone dasjenige Wieder aus den Händen zu reißen , was sie erobert gehabt . Wenn sein Nachfolqer den vornehmsten Tbeil davon wieder in seine Ge - walt bekommen , so ist es durch einen Friedensschluß geschehen , wobey sich Frankreich hinters Licht fuhren und schändlich verrathen
Die Geschichtschreiber Carls des V . haben den Poeten allzusehr nachqeahmet : sie häufen öfters viele Wunderwerke infam mm , welche , ihrem Vorgeben nach , seinen Siegen vorhergegangen sind . Dieses haben sie hauptsächlich in Ansebuna der Sri X bey Muhlberaaethan , die er den 24 April 1547 gewonnen hat . Sie sagen . daß die Sonne stille gestanden ( Bß > Sr . Cathol . Maj . zu gefalle . , , eben dasselbe Wunder aethan , das er für den Iofua gethan aehabt . Man sprengte eine DrI ? zeyung aus , welche diesem Kaiser die Niederlage der Franzosen , der Türken , und die Eroberung des gelobten lanbes u d m versprach ( CC ) . Wir wollen ein Wort von einer Lilie sagen , die er in dem Garten in seiner Einsamkeit gepflanzt bat ( DD ) ' Ich weis nicht , ob ma . . jemals einen merkwürdigen Umstand der Belagerung von Metz in Betrachtung gezogen hat . Er hat niemals eine gerechtere Unternehmung angefangen , und niemals ist ein Fortgang unglückiicker qewefen , als dieser ( EE ) . Man darf dasjenige nicht mit Stillschweigen übergehen , was Franciscus der I gejager hat : wir , ihr und ich , gebiethen über si> hiyige , ho6^»nüthic , e und unruhige Volker , daß , wenn wir einander nicht zuweilen bekriegten , ihnen cttvao zu rhun zu geben , und ihre kriegerische Heftigkeit zu brechen , uno unsere eigene Unterthanen bekriegen wurden , welch ? » noch weit arger wäre k . Er hat seinem Sohne eine Unterweisung hinterlassen , in welcher er ihm unter andern Lehren auch diese gegeben , „ die Segel einzuziehen , wenn der Sturm heftig ist , sich der Macht des erzürnten Schicksals nicht zuwidersetzen ; den Strei - - ii— « . . XHpfrhfrft . vhf«# k „ «nffm - inrtP» ! h / c man nicht in aerader Linie aushalten ronnjjte vorbey gehenzulassen ; sich nach Haufe
geübcc , wo der Geldmangel den guten Fortgang ferner unterer«^ , u« . v « . . . . . .
? i " t fentS ! m , Wnb »23 ? Vorhabens waren , sich feinet ZU bemächtigen " ^'oen
haben sich vermögend gehalten , sich der Gelegenheit wohl zu bedienen ; dem , dieß »st einer von ibren Qft / iKjr ^ sem Sohn Yo y el tiempo para «os otras : jch lind die Zeit troyen zmeen andern » . Der von mir anaefii^Wl " ^ gewesen : Zahlet eme Sache , welche so wohl d . e Neubegierde dieses Kaisers , gegen die Sternseherkunst - > er -
bezeuget . Die Pracht , mit welcher ihn die Fugger in ihrem Haust zu Augspurg empfanaen ^'Erschrockenheit
werden ( FF ) . a vuven , muß nicht vergessen
a ) Er ist Pabst »nter dem Name» Hadrian der VI gewesen , t ) Siehe dieAnmerkuna fFi Ur , m v . . - . >
0 Branfome Memoires des Capit . Ltrangers . Tom . J . p . 44 . d~ ) Es ist die 430© . desXXID u Hadrian der VT
hieniber les Peni : div . für les Comctes , pag . 265 . 379 . 294 . imql . 304 . ziz . «o . der deutschen Auöa ' K lXaÄ , ü0 " • ) Siek - t ) Maimb . Hift . du Lutheran . Tom . I . p . . 6z b~ ) LaMothe le Vayer , Tom . IL P . i7g . 7 ) & urru »■ p . «
Oeuvres mek'es , Tom . I . Über das Wort Vafte , p . . 03 . holländische Ausgabe . ( Tom . IV . Pag . 2 ) . hoBand ^Sl ; , S " Evr^ " 'on ? '
S z " k ) Mat -

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