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marks Historie ber derfor ikke plettes ved at tale om at node eller om Folkesiarer , endsige paa anden ugrundet Maade at lastes .
7 ) Wir haben , so zu sagen , ein zweifaches Angesicht , mit dem einen sehen wir nach Norden , mit dem anderen aber nach Süden . Wir sind Deutsche und haben als solche den Schwer - punkt unserer nationalen Interessen entschieden da , wo Deutsch - lands polnisches Centrum ist . Wir Holsteiner sind ja auch stets innerhalb des politischen Verbandes von Deutschland gewesen , mittelbar participiren auch unsere Schleswigschen Brüder , kraft der zu Recht bestehenden unauflöslichen Verbindung der Herzog - thünur , an dieser Angehörigkeit zu Deutschland . Daher ist es gewiß keine Sophisterei , wenn wir behaupten , daß unsere Obrig - keit partiell da ist , wo die Einheit des Deutschen Staatenver - bandes sich repräsentirt , und daß wir im vorliegenden Fall , wo es sich um ein Deutsch nationales Interesse handelt , eben an diese unsere Deutsche Centralbehörde gewiesen sind .
Wenn daher im vergangenen Jahre die provisorische Re - gierung in der Voraussetzung sich bildete , daß der damals noch bestehende Bundestag ihre , unsere Sache zu der seinigen machen würde — welche Voraussetzung durch den Erfolg gerechtfertigt ist und um so begründeter war , da der Bundestag bald nach dem Erscheinen des sogenannten offenen Briefes Königs Christians VIII seine Kompetenz zur Lösung des Schleswig - Holsteinschen KnotenS ausdrücklich sich vorbehalten hatte — so ist das gewiß kein ungesetzlicher Akt gewesen . "
8 ) Man vergleiche , was in der Schrift über die verbotene Fürbitte , S . 32 ff . , zu lesen ist , vor Allem die beziehungsvvlle Betrachtung der Geschichte Israels , als durchgehenden Beweises für die Anerkennung des „ Volksrechtes " in der Bibel . S . 37 : „ Israel , nachdem es erlöset und befreiet ist , wird zu einem Staate verfasset ; aber von einem König oder von einem fürst - lichen Gipfel des Staates ist keine Spur " — sollen wir von fern ahnen , daß es auch jetzt einen Staat phn ? König geben könne ? — S . 39 : „ Ehe Jehovah sein Gesetz yom Sinai offenbart , wird das Volk zuerst um seine Willigkeit gefragt , und erst nachdem das Volk seinen Gehorsam im Voraus erklärt hatte , erfolgte die Verkündigung des göttlichen Gesetzes " — es ist offenbar : die Bibel ist gegen das Oktroyiren . — S . 40 ff . wird berichtet , wie das Volk Israel , das eine wesentliche Mitwirkung bei der Einführung des Königthums gehabt hatte , von Rehabeam sich losriß und später der Gewaltherrschaft einer rechtmäßigen Königinn zu Gunsten des Joas unter Führung des Hohenpriesters ein Ende machte — wie lehrreich in allen Punkten für die Gegenwart ! — S . 41 ff . wird ausgeführt , wie die Schrift über das Streben der Könige und Fürsten , das Recht des Volkes zu

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