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Das Hauptverdienst der Emilia Galotti ist der oft ganz meisterhafte Dialog . Die Theater - spräche ist in kein - m Stücke dieser Art ; so trefflich . Schade , daß es fast durchaus mehr Sprache des Wijes als der Empfindung ist . Zu Zeiten geht es so gar ins Gezwungene , und riecht gar sehr nach Affektation . Einer lia Bruneschi , die viel , sehr viel begehrt , wird alles gewährt , weil sie Emilia heißt . Wie klein I wie kahl ! Der Prinz springt auf , zankt ent - ftzlich mit Marinelli , lebt und rast , nennt ihn Verräther , treulos , : c . daß er ihm so hä - mifch die Gefahr , die «seiner Liebe drohte , ver - hcelet hat . Marinelli aber wußte kein Wort von seiner Liebe ; der Prinz konnte nicht einmal eine Muthmasung haben ; denn er sagt gleich dar - auf selbst :
„ Ach Marinelli ! wie könnt ich ihnen ver» trauen , was ich mir selbst kaum gestehen wollte . , '
Wie

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