54
gen . Die Art , wie sie ihrer Mutter den Vor« fall mit dem Prinzen erzählt , ist einnehmend . Jezt scheint die Zeit gekonimen zu sein , wo wir Leidenschaften mit Leidenschaften , oder Lei» denschaften mit Tugend im Kampfe sehen wer» den ; wo die Möse Emiliens sich ^ stufenweise enthüllen , durch einen rührenden Zug über den andern uns entzücken , und unfern Geist niit Erstaunen und unser Herj mit Empfindungen des Mitleids erfüllen wird — oder mit Cmpfin« düngen des stolzen Vergnügens , eine edle See« le stets im Contrasie mit dem verachteten und überwundenen Laster auf dem Throne , in den gefährlichsten und schrecklichsten Situationen sich immer gleich zu sehn — zu sehen , wie sie nach manchem Siege , in mannichfaltigen Gestalten , über alles , was Menschen sonst selten besiegen , endlich selbst über die Gewaltthätigkeit , über die Wuth und Raserei eines verzweifelnden , gekrön»
ten ,

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.