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nicht zur Schande erzogen ; hier ist Hr'Bräuti - gam : du willst sie schänden ! Wollt ihr Gat» tung Menschen euch ( wie das wilde Vieh , ver« mengen ? Ich weis nicht , ob es diese hier leiden werden ; gewiß die , die Wasen tragen , dulden «6 nicht . „ Appius läugnet das schändliche Be« ginnen , beschuldiget die Vertheidiger der Virgil nia des Aufruhres , und befiehlt , das Urthal zu vollziehen . Lictoren und Wachen umgeben ihn , Zorn blitzt aus seinen Augen , und das Volk weichet . Nun sieht die Edle hilflos da , eine Leibeigene , geopfert der Schande , zur Ben - te der Unzucht . Die Gewaltthätigkeit hat ihre höchste Stufe erreichet . Der tapferste Römer soll nun sehen , wie ein Elender ihm seine Toch - ler raubt , sein Blut zum Stande der Leibeigen - schaft erniedriget , und dem Mädgen von ed« ler Erziehung das schändlichste der Laster znr Pflicht macht . Alle Hülse ist verschwunden , alle Aussicht zur Rettung . Nun erblicken wir den Virginius in seiner Gröse , erblicken c»k B Z rö«

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