II
nen ? Der Stand der Könige , sagt Leßing , macht schon öfters ihre Unfälle wichtiger , aber darum nicht interessanter . Hier ist nicht die Rede von Stand als Stand , von Namen und Titeln ; die Sache an sich stlbst ist äuftrst wich» tig , und was wichtig ist , das ist interessant . Nicht der TitelkKönig , sondern das , was die , ser Mensch als König ist , und kann und darf , das was er thut , und was über ihn verhängt ist , und was mit ihm dahin fällt , oder was er mit sich dahin reist , das kann und muß den Geist von Millionen beschäftigen , das regt die Erwartung aller und trifft jedes Herz , das fühlt . Immerhin , fahrt Leßing fort , mögen ganze Völker darein verwickelt werden : unsere Sympathie erfodert einen einzeln Gegenstand , und ein Staat ist ein viel zu abstrakter Begriff für unsere Empfindungen . Ist das Vaterland ein zu abstrakter Begriff dem Manne ? dem edelil Jünglinge ? dem Weibe , das Ehre fühlt ? We« he' uns , wenn dieser Grundsatz in unfern Zei - ten wahr ist . Wehe der Nazion , bei der er wahr werden könnte ! Aber nein , so weit wird es mit keinem kommen . Der Name Vaterland weckt die lez teKrast eines Volkes auf . Nazionalinteresse ist
das

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