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sten des Vclks umgeben ihn , Thränen fliesen aus ihren Augen ; man sieht die Tempel der Götter geöffnet , und von Menschen erfüllt , die die Hände zum Himmel ringen . In den Strafen rauchen die Altäre von Opfern , Greise und Km - der liegen auf ihren Angesichtern da ; er hört das Geschrei der Sterbenden ; er sieht ge ihrer Vater , Väter ihrer Kinder und Säug - linge ihrer Mütter beraubt . Welch ein rühren - der Anblick ! seine Rede ist noch rührender , als alles , was wir sehen . Meine unglücklichen Kin» der , sagt er , zartes Geschlecht des alten Kad - mus , welches Leidwesen versammelt euch in die - sen geheiligten Orten ? Was bedeuten diese Zei - chen der Bittenden ? Thebe rauchet von Weih , rauch : alles ertönt von Seufzern und Gebeten . Welches Schauspiel für Oedip ! Ja dieser Oe - dip , euer König , so berühmt durch die ganze Welt , wollte Zeugen davon sein . Ich hätte zu * euch schicken können , um die Ursache dieser trau» rigen Feierlichkeit zu vernehmen . Ich komme selbst , um es aus enerm Munde zu hören . Doch nein , euch , ihr Greise , kömmt es zu , für das Volk zu reden . Was ist eure Absicht ? Was fürchtet ihr , welcher Jammer , welches gegen -
war -

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