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der Mann , in dessen Händen das Hei ! der Völ - ker schwebt , dessen Glück oder Unglück das Schicksal ganzer Nazionen bestimmt , dessen Lei» denschast Königreiche zu Grund richten kann , bei dessen Fall Millionen Menschen zittern , von dem ein Wort Tausende glücklich oder unglücklich macht , dieser Mensch , den wir nie sehen können , ohne den Segen , oder das Jammern und den Fluch eines Volkes zu hören , und sein Elend und seine Thränen zu sehen — Dieser grose auseror» dentliche Mensch hat nichts mehr an sich , das zur Rührung beitragen tönte , als ein gemeiner Sterb - licher ? Wenn Sophokles uns seinen Oedip zeigt , den Vater eines Volks , den besten Regenten , den Glücklichsten aller Sterblichen durch ein unver« meidliches Verhängnis in wenig Stunden in den ausersten Abgrund alles Elendes gestürzt ; können wir uns ein Schicksal eines gemeinen Menschen denken , das diesem beikömmt , das so Mitleid erregen , so Schrecken verbreiten könnte ? Eines Menschen , der nie so glücklich , nie so unglücklich werden kann . Die Schaubühne eröffnet sich . Oedip kömmt aus seinem Palaste zu seinem Vol - ke , das durch die furchtbarste Straf der Götter in das anferste Elend versenkt ist . Die Aelte« A 4 sten

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