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auf , die diesen Erfindungen neuerer Zeiten den Vorzug zu geben scheinen . Ich verwerfe die Gattung nicht . Sie ist nicht die beste : aber darum ist sie der Schaubühne nicht unwürdig . Dies ist die grose Schwäche der Erfinder und ihrer Nachahmer , daß die grösten Dinge in ihrem Auge klein werden , und daß sie oft , um das Eigene zu erheben , nichts tiefer herabsezen , als das , was das Vortrefflichste und Gröseste ist . Hier liegt die Wurzel zu jenen unglücklichen , unzähligen Früchten der deutschen Schauspiel - dichtkunst . Die besten Muster sind unbekannt geworden — - Es wäre ein kleines Uebel , wenn die ersten Meisterstücke aufgeklärter Nazionen , die Meisterstücke der goldenen Zeiten nur verges - sen würden . Man hat sich bestrebt , die Grund - züge des Schönen und Grossen zu tilgen , um die Muster davon verächtlich zu machen . Jsts möglich , daß der erste Name in der Reihe un - screr Schauspieldichter keine geringe Gelegenheit ; u grosem Unheil gab ? Sah Leßing nicht , was der Kenner sehen soll ? Wollte ers nicht sehen ? Das Lezte kömmt bei mir nie in Betrachtung . Die Person sei , wer sie wolle , wie sie wolle . Ich stehe vor dem Bilde da , und schaue , und A Z fühle ,

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