7 - 
» / der Feldherr seinen Kriegern den Ate Theil der 
reichen Beute , der ihm rechtmäßig gehörte . Moham , 
med kannte den Character der Araber , und war über» 
zeugt , daß , sobald die Eifersucht der Zünfte gegen , 
einander rege gemacht werden könnte , er gewonnen 
Epiel hatte . Deswegen gab er den Abgeordneten 
zu verstehen , daß er dem General Malet fein Ei' 
genthum zurückgeben , und überdieß 100 Cameele 
schenken wolle . Malet kam nach Gerana , und 
der tapfere und gescheute Hawazanite ward durch 
das einnehmende Betragen des musullmännischen 
Oberhaupts volkommen gewonnen . Bei AuSthei« 
lung der Beute hatte Mohammed gesucht die neu 
angeworbenen Mekkaner zu begünstigen . Dle 
Ansarer wurden hierüber eifersüchtig , und stellten 
ihm ihre Klagen vor . Ist eS möglich , riefMoham» 
med aus , daß Leute , denen ich mein Leben anver» 
trauet habe , einen annoch abgöttischen Araber 
einiger Cameele wegen beneiden können ! Die 
Soldaten schwiegen und bereueten ihre Uebereilung . 
In diesem Zten Jahre der Hedschra ver - lohr Arabien einen berühmten Dichter den Hatem , auch Abusosana genannt . Er war ein begüteter Mann . Tapferkeit und Wohlthätigkeit waren der Gegenstand seiner Muse , und er übte letztere in so 
hohem
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.