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Mad . Heimfeld . Ce duert mi ordentlich .
Therese . Seggen Se mal Herr Doclor Salzstengel , so Minschen for bat Thiatcr aftorichten , bat iL ja ivoll en Veharbeit ?
Doctor . Wenn es bie höchsten Ziele ber Kunst gilt , darf man keine Mühe scheuen .
Lubmilla ( tritt auf ) Sie hat sich schon mieber erholt , wir können fortfahren .
Therese dcn D - m . n . ) Wo mein Neven woll bleibt unb Emile unb Herr Gädchens . Um baS Erste sinb Sie nun schon gekommen .
Doctor . Verehrte Anwesenbe , jetzt kommt bie Vor - führung einer ibyllischen Oper . Nicht bas Schreckliche unb Grausame kann bie Aufgabe ber Kunst sein , nein . Sonbern bas zarte unb idyllische . Das neue Spiel betitelt sich ber Schäfer unb sein Lieb .
Mab . Heimfelb . Ist bas von Schillern ?
Doctor . Nein , bas nicht , aber von Jemanb anberS .
Therese . Das ist auch einerlei .
( Slockenjeichen , — der Vorhang geht auf . Hanne liegt al» Schäferin gekleidet , einen Lchäferftad »ur Leite und schläft . Wilhelm fleht vor ihr al« Schäfer und
bläst die Schalmei . — Softll« tiudwiq XIV . — Slarinetten - Solo . )
2Silf ) clm . <^kttt vor . Singt . Ständchen von Schubert . )
Horch , horch , bie Lerch' ini Aetherblau . <2
( In Zcn dt« Stlltfel )
Warum zürnst Du mir . Angebetete meines Herzens ? Schon feit brei Tagen entziehst Du mir Dein holbes Antlitz unb ben Ton Deiner melodischen Stimme . Zürnst Du , weil ich ber braunäugigen Phyllis ein Lamm von meiner Heerde schenkte ?
Hanne . Oh Dämon ! Du Phyllis mehr liebst als Doctor . Als mich . Hanne . Als mich ? Lamm Deiner Heerde und wollt ich sagen — geröstete Dämon , Du liebst mich nid
S ( »«flt ab und erblickt Thercse . O
Wilhelm , mien Ohlsch sitt
keNNt . lvendet sich rafch wieder . )
Wilhelm . Stell Dick
laun .
Therese . Wat is de ognomie ? — Ne datt is ja ja gar »ich angahn .
Wilhelm . Nein Fleu ist nicht halb so schön wie !
Hanne . Hast Du ihr gesehn ?
Wilhelm . Ach , Fleui Hanne . Ewig —nie !
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( Ätlodit dts A
Hanne .
Wilhelm . Wir liebt . Uns selber nnbewu : . : Wir theilten alle Wir theilten jede £
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