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Gätchens . Wat iS da los ? 
Emilie . Denke Dir nur , selbst gegen baares Geld ioHtc mir der Bäcker nicht geben , was ich haben wollte . £r sagte : für uns wären Syrupskringel gut genug . Ein Kaffee mit Syrnpskringel , das Uberlebe ich nicht ! 
Gätchens . O , das macht nix , die smecken ganz scheun . 3o lange der Mensch noch Syrupskringeln essen kann , >da sieht es noch nicht zum Schlimmsten aus . 
( Van hört eine Hautglocke , doch nicht zu laut . ) 
Emilie . Herr Gott ! da geht die Thür , die Gäste Wommen . Es ist entsetzlich ! 
( Legt die Kringel auf den Teller , bringt den Korb weg . dann ab . ) 
Gätchens . Na , ich bleibe nun also bei Ihnen , seggen Se mal , Herr Grünstein , op 'n Bett sünd Se woll nich mricht ? 
Grünstein . Na , das fehlte auch noch , daß ich für die Polizei am Ende gar noch Betten halten sollte ! 
Gätchens . Na , bat maakt ook nix ; dat Sopha is ook good genoog . 
Grünstein . Sie wollen doch nicht auch die Nacht hierbleiben ? 
Gätchens . Ja natürlich ; ick bliev nu überhaupt so lang hier , bitt Se betaalt oder sick bankerott erklärt . 
Sccnc 7 . 
Vorige . Emilie . Frau Möller . 
Emilie . Ach wie schön ! liebe Madame Möller , daß Sie da sind . 
Frau Möller . Ach , ich komme wohl noch ein bischen srüh ? Liebe Madame Grünstein , es freut mich , Sie wohl zu sehen . Herr Grünstein — sehr angenehm ! 
	        

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