Full text: Der lustige Tag oder: Figaro's Hochzeit

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Alle ; »»gleich . Er lebe ! 
Der Graf . Aber unter der Bedingung , daß er sich so , ßleich »ach Katalonien zu ihr hin begiebt . 
Figaro . 0 ! gnädiger Herr , morgen erst . 
Der Graf , ( besteht daraus . ) Ich befehle es . 
Cherubin . So gehorch ich . 
Der Graf . Empfehlen Sie sich Ihrer Palhe , und t>it> «n Sie sich ihre Gnade aus . 
Cherubin . ( beugt vor der Gräfin ein Knie zur Erde , ohne »in Wort vorbringe» zu können . 
Die Gräfin , ( bewegt . ) Weil mm» sie auch nicht einmal prute hier behalten darf , so reisen Sic , >unger Mensch . Sic sind zu einem neuen Stande berufen ; erfüllen Sie alle Pflich , ten desselben . Ehren Sie Ihren Wohlthärer . Erinnern Sie sich dieses Hauses , in welchem Ihre Jugend so viele Nachsicht fand . Sein Sie folgsam , rechtschaffen und brav ; wir werden Antheil daran nehmen , wenn Sie glücklich sind . 
Chcrubin . ( steht auf , und gehl wieder an sein , vorige Stelle . ) 
Der Graf . Sie sind sehr bewegt , Madame ! 
Die Gräfin . Ich läugne es nicht . Wer kann für das Schiksal eines Kindes stehen , das in eine so gefahrvolle Laup> bahn gestoßen wird ? Er ist mit meinen Eltern verwandt , und überdem noch meine Palhe . 
Der Graf , ( für sich . ) Dasile Halle nicht unrecht , wie ich merke , ( laut . ) Junger Mensch , umarmen Sie Susannen — jum leiten Mal . 
Figaro . Warum das gnädger Herr ? er wird doch sein Winterquartier hier nehmen ? Küß mich doch auchKapitain . ( er umarmt ihn . ) Leb wohl , mein kleiner Eherubin . Mein Kind , nun wirst Du ein ganz andres Leben anfangen . Wahrhaftig ! Du wirst nicht mehr den ganzen Tag im Weiber «vier herumstreifen . Da siebte keine Sahnentörtchen , keine 
Zukker»
	        
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