Full text: Geschichte der Universität zu Kiel

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examen mindestens erlangten zweiten Charakters , sowie den E alls den Nachweis ihrer Abkunft aus den in § 1 aufgeführten bevorzugten Familien beizulegen . 
§ 8 . 
i 
Die Mitglieder der Familie des Testators , welche sich um das Legat bewerben wollen , haben ihrem Gesuche bei dem demischen Consistorium ausser einem Dürftigkeitszeugnisse die Beglaubigung ihrer Verwandtschaft mit dem Testator anzufügen . 
Kiel , im akademischen Consistorium , den ( 5 . . Juni 1865 . 
Dr . B e h n , d . Z . Rektor . 
C . Meyers ahm . 
h ) Die Call i s en s che Prämie . 
Der Generalsuperintendont C . Callisen stiftete am 15 . Januar 1853 und 28 . April 1859 eine Prämie theils für eine praktisch - wissenschaftliche Arbeit , theils für eine Predigt . Der Fond der Stiftung beträgt 750 oder 300 Thlr . Pr . , die logische Fakultät in Kiel hat die Verleihung der Prämio von 30 oder 12 Thlr . Pr . , welche jährlich am 20 . Februar , dem Geburtstage des Stifters , erfolgen soll . Dieser hat sich und seinen Nachkommen in direkter Linie die Rückforderung des Fonds für den Fall vorbehalten , wenn das Capital anderweitig als zu dem angegebenen Zweck verwandt oder sonst den gemachten gungen nicht nachgekommen werden sollte . ( Vergi . Paulsen , Stipendien S . 157 . 158 . ) 
i ) Das Tilemann Müllersche Stipendium . 
Es ist gestiftet von der Wittwe Tilemann Müllers , der ge - bornen Christiane von Qualen , am 22 . October 1829 . Der Fond beträgt 1000 Rthlr . Cour , oder 1200 Thlr . Pr . Die Zinsen der ersten beiden Jahre sollen nicht verliehen , sondern zur Bildung eines Extrafonds verwandt werden , um nötigenfalls die kosten der Predigt eines Stipendiaten davon abzuhalten . _ Die Söhne des Klosterpredigors Friderici in Preetz und des Doctor Hensler in Cappeln haben ohne Rücksicht auf das Studienfach
	        

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