Full text: Geschichte der Universität zu Kiel

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g ) Das Knick be in's che Legat . 
Das Regulativ für dieses Legat ist in den akademischen Gesetzen i860 S . 27—28 abgedruckt . Es lautet : 
§ 1 . 
Der Pastor emeritus Johann Hinrieh Knickbein zu Steinburg hat durch Testament , datirt Steinburg den 29 . . Januar 18 ( 10 , im l 2 bestimmt , wie folgt : 
„ Der Universität zu Kiel vermache ich die Summe von 8000 Thlr . ll . - M . [ = G000 Thlr . Pr . Cour . ] , wozu ich folgende Capitalien bestimme : 
a ) ein Capital protokollirt auf dem Gohöft Brammer bei Neumünster 2400 Thlr . [ = 1800 Thlr . P . C . ] , 
b ) ein dito bei der Stadt Kiel 2000 „ [ =1500 „ „ „ ] , 
c ) ein dito bei Frahm in 
Schleswig . 2000 „ [ = 1500 „ „ „ ] , 
d ) ein dito bei der sität Kiel 1600 „ [ =1200 „ „ „ ] , 
8000 Thlr . [ — 6000 Thlr . P . C . ] 
• 
Die jährlichen Zinsen dieser Summe fallen zur Hälfte an 3 Studirendo der Theologie auf der Universität Kiel , welche dor Unterstützung bedürftig und würdig sind und im Conviktexamen den zweiten Charakter bekommen haben , als Stipendium , jedoch gehen die Hülfsbcdürftigen aus den Familien meiner Lehrer und einiger anderen Leute , namentlich der Professoren der Theologie Geyser , Hensler und Müller , sowie des Kaufmanns Lorentzen , Holstenstrasse in Kiel , welchen Personen ich während meiner Studienjahre von 17 ( J4—1799 vieles verdanke , vor . 
Die Hälfte der Zinsen fällt an hülfsbedürftige Mitglieder meiner Familie , sie mögen näher oder entfernter verwandt sein . u 
3 2 . 
Dio Verwaltung des Legats ist bei der akademischen Quästur , welche für möglichst sichero und vortheilhafte Belegung desselben Sorge trägt .
	        

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