Full text: Geschichte der Universität zu Kiel

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errichtet , und zu solchem Behuf von Anfang dieses Jahres eine Summe von 1100 Rthlr . , welche ehe dessen vor denen Troubles aus dem Amte Tondoni und denen Landschaften Eiderstedt und Nordstrand ( Pelworn ) dazu bestimmt gewesen , au die jedesmaligen deputatos fisci Unserer Universität haar ausgezahlet , und damit nächsthin alle Jahr im Umschlag ununterbrochen fortgefahren werden solle . " Von der Beitragssummc der Schleswigschen Landschaften sollten zwei neue Tische , jeder zu zwölf Personen , vorzüglich für Studiosen aus diesen Landschaften , errichtet werden . Vier Alumnen sollten ganz freien Tisch haben , die übrigen lich zwölf Schillinge zahlen . ( Rescript vom 1 . März 1768 Statut . I 554 . ) An die Stello der deputati fisci trat später der Quästor der Universität . ( Statut . 1 . 058 . ) Dio alten Tische wurden auf zehn Personen reducirt , von denen acht wöchentlich zwölf Schillinge zulegen sollten . Die Zahl der Conviktoristen war also vier und dreissig , zehn an dein alten Tisch und zweimal zwölf an den neuen . Nach dem loges mensae gratuitae von 1768 sollen die Dürftigen , wonn sio es wünschen , frei sein von dem Einschreibegeld in das album alumnorum . Nach den leges von 1790 betrug das schreibegeld einen Rthlr . Durch Verfügung vom 19 . Juli 1775 ( Statut . II 95 ) ward der Abendtisch , so wie der von den Studi - renden zu zahlende Zuschuss aufgehoben , der Oekonom soll jährlich für jeden Alumnen 43 Rthlr . haben , zwei von dem Consistorio zu wählende Studirende erhielten die Aussicht auf eine Belohnung von zehn Rthlr . jährlich . Die Studirenden , welche nicht aus einer contribuirenden Landschaft stammen , sollen regelmässig , wenn sie nicht vorzügliche speeimina beibringen , erst , nachdem sie ein Vierteljahr die Universität besucht und ein Dürftigkeitszeugniss vorgelegt , zum Genuas des Convikts gelangen . Der philosophischen Fakultät ward aufgegeben , unentgeltlich halbjährlich das Convikt - examen abzuhalten und über den Ausfall der Prüfung an das akadomische Consistorium , unter Anlegung der lateinischen speeimina , zu berichten . Nach ( Jena Reglement vom 27 . Januar 1707 § XII war zur Bewilligung des Convikts ein Herzogliches Rescript erforderlich ; 1775 erhielt das Consistorium die Verleihung . Die Beneficiaten wurden verpflichtet , halbjährliche Zeugnisse über ihren Fleiss beizubringen und bei Gelegenheit der hohen Feste öffentlich latcinischc'Rcden zu halten . Nach einer Verfügung 
	        

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