Full text: Geschichte der Universität zu Kiel

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2 ) Stipendien für Studirende , so weit sie vom akademischen Consistorio oder einer der Fakultäten verliehen werden . 
a ) Oonvikt . 
Zur Geschichte des Convikts gehen Materialien die fach veränderten leges mensae gratuitae , mehrere Handschriften der Kieler Universitäts - Bibliothek ( Verzeichniss B . 1 S . 279 bis •284 , B . 2 S . 253 - 256 , B . 3 S . 536 ) , das Statutenbuch dor Kieler Universität und von 1775 an die halbjährlichen Berichte der philosophischen Fakultät über das Conviktexamen . Eine meine historische Darstellung gab Niemann in seinen stunden , Altona 1823 , S . 211—240 , so wie ich in der Chronik der Kieler Universität für 1854 S . 41 —44 . Einzelnes findet sich ferner in dem Archiv der Schleswig - Holstein - Lauenburgischen Gesellschaft B . 1 S . 339—340 und 369 Uber die Stiftung , in den neuen Schleswig - Holsteinischen Provinzialberichten 1813 S . 65 bis 75 : „ Uebersicht der von der philosophischen Fakultät in Kiel vom Jahre 1801 bis Michaelis 1812 examinirten Studi renden , die sich um akademische Beneficien beworben haben , nebst denen daraus hervorgehenden Bemerkungen . " Darauf bezieht sich Struve's , Direktor des Altonaischen Gymnasii , Sendschreiben au Professor Müller in Kiel , Altona 1813 , so wie des Conrektors Schumacher in Schleswig : Worte , veranlasst durch die von Professor Müller mitgetheilte Uebersicht in den Provinzialberichten 1813 S . 312—322 , und Müller's Erklärung gegen Struve daselbst S . 717 - 739 . Auf der 1566 gegründeten Bordesholmer Schule hatten 36 Schüler auf Herzogliche Kosten einen freien Tisch , und die abgegangenen Alumnen wurden , wie schon S . 4 erwähnt , auf der Universität , namentlich in Rostock , mit Stipendien unterstützt . Der Universität Kiel wurden bei ihrer Errichtung die Einkünfte aus Bordesholm zugewiesen . Der Herzog errichtete in Kiel ein ducalo couvictorium für 48 Studirendo , zu deren Unterhaltung , wie es in dem Veranlassungsentwurf ' ) , warumb Christian Albrecht 
' ) Chronik der Universität von 1854 S . 11—19 . Nordstrand ist wohl aus Irthum genannt . In der Quästurinstruction von 1783 5 2 stehen Pell worm und Husum als contribuirend . 
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