Full text: (Teil 1)

Schluß . 
XXXV 
mals wieder aufgenommen . Tie Ungleichmäßigleit , welche dadurch sich vielleicht eingeschlichen hat , hoffe ich durch die Benutzung des Handschrift - lichen Materials , das mir erst nach lind nach zugänglich geworden ist , einigermaßen paralysiert zu haben . Der Verwaltung der königlichen Bibliothek zu München habe ich für die Liberalität , mit welcher sie mir die Papiere aus dem Voßifchen Nachlaß zur Verfügung stellte , hier meinen aufrichtigen Dank auszusprechen , desgleichen der königlichen Bibliothek in Berlin und der Stadt - Bibliothek in Lübeck . Außerdem wurde ich durch die Herren Di - . I . Baechtold in Zürich , Dr . Mußmann in Rudolstadt , Dr . Edward Schröder in Göttingen und Dr . IS . Walther in Hamburg stützt . Auch bei dem besten Kenner dieser Periode Herrn Direktor Mediich in Hamburg anzufragen habe ich mehrmals nicht unterlasse» können . Aus dem veralteten Buche von Prutz : der Göttinger Dichterbund , Leipzig 1641 , war wenig zu holen . Gerne aber gestehe ich . daß nieine Arbeit durchaus auf den im einzelnen citierten Forschungen von Halm . Herbst und Redlich beruht . Besonders des letzteren Versuch eines „ Chifsernlexikons zu den Oöttinger , Voßischen : c . Musenalmanachen " ( Hamburg >v ? 5 ) und die „ Poetischen Beiträge zum Wandsbecker Boten " ( Hamburg 1871 ) waren meine steten Ratgeber . Ich habe überall nachgeprüft , habe aber wenig zu verbessern gefunden . 
Man hat die Zeit des Göttinger Bundes mit Recht oft die Jugend - jähre unserer Litleratur genannt . Man har sich aber allmählich daran gewöhnt von ihr und ihren Thorheiteu nur mit einem gewissen mitleidigen Lächeln zu sprechen . Möchten die Leser der beiden folgenden Bände sich weniger an das jugendlich Unreife kehren , das unleugbar in diesen Dichtungen steckt , als an das jugendlich Frische , das doch ohne Zweifel gleichfalls in ihnen lebt und webt . 
Graz , im März 1686 . 
Anguft Sauer .
	        
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