Full text: Anton Viethens, Hochfürstl. Schleßwig-Hollsteinischen Cammer-Assessoris, Beschreibung und Geschichte des Landes Dithmarschen, oder Geographische, Politische und Historische Nachricht vom bemeldten Lande


III . Cap . 
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1 Fürsten ijlch1 
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. Theils DI . Cap . 
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55 
Jcrremanne führen einen schwartzen zwey - etliche emen einköpffige» Adler . 
Tanckmann / so jetzo gantz ausgestorben , fuhreten eine auPehende Zange im rochen Felde . 
Stelctemann zu Lunden / so mehrentheils noch in Groden , führen dieses Zeichen yj\ 

Vrorsmen zu Nesterdieck ihr Mapen , ein auffrehend Schwerd . 
preilemannc führen ein rothes Schild , da das Mittel dritte Theil langst durch mit 4weissen aneinander hängenden . Andres - Crentzen , als geschlagen Rautwerckgezieret . Dieses Wapen führet perer Overlander . 
St . Annen . 
Von der Fundation dieser Kirchen eine weitlauMqeBeschreibung dem ge - ? neigten Leser vor Augen zulegen , würde etwas überflüßiges seyn , wenn das Buch , Gedachmiß der Kirchen Gr . Annen den26lul . Ao . 1671 von dem <ehl . P . Samuele Rachelio dasiger Gemeine in einer Predigt vorgestellt , in jedermans Händen wäre . Alldieweil aber gar wenig Exemplaria von diesem Buch ge - druckt , und man selten , und zwar in Bibliothequen gelehrter Manner es nur zu sehen bekömmt : so will ich diese Predigt , was die Historie der Fundation get , denen so . dieses Buch nicht kennen , zu Liebe cxcerpireit . 
Wie Ao . 1 f 00 durch den beyHemminaftedr so rühmlich erhaltenenSieg die Dithmarscher unzehlige Beute und grossen Reichthum zurück nach Hause ge - bracht , also daß auch wenig Leute eine grosse Summa Geldes haben zusammen bringen können ; so würden dieBösebuttler einig , von solchem Raub sich eine eige - ne Capelle bauen zu lassen , weil sie als nunmehro reiche und wohlhabende Haus - Leute im faulen Winter und tiefen Wege nicht nach der Kirchen zu Kunden zu gehen vermöchten ; verfügeten sich auch sofort a . i ? oo zu desRömischen Stuhls Cardmalen ; Massen sie dem damahligen Pabst Alexandra VI , als einem gott - losen Menschen , wenig traueten , sich befürchtende , einsolcher würde die Haus , Leute wenigachten> ja er möchte wohl gar vor die ercheilte t'rivileAla so viel Geld nehmen , davorsie die Capellen bauen könnten ; Hatten demnach besser Vett trauen zu den Cardinäken , die ihnen denn auch eine Bullam ertheileten , nebst gefügter Verheißung , daß diejenige , so da würden am Tage jokanniz des Täussers , der Verkündigung mch Empfj / ^nis Maria : Mßjg die Capelle chen und von einer Vesper zur andern abtvnrten , Den auf Tage Ablaß 'vi / von
	        

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