Heils ni - Cap . m . Cap .
und Heyde Kirchspiel .
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gt und verordnet , >ey dieser Capelle
da der Rinck an ) getheilet , mirroth
langst durch das
othen Felde , issen Felde / auf ei - aus dem K irchspiel i , alsdasNieckets
l durch das Schild s ist weiß , im weissen Felde ,
Felde , und ? röche : ite auch im weis -
lde , der den Kopf
des wöchentlichen ins früh bis Mittag und ausheimischen daselbst allerhand ndes - Persohneu al - illigenPreiß haben Platz , als da ist ein lcken - Buden stehen er mit ihrer Waare , findet man am iche Handlung und Umse -
Umsetzung der Gelder wird schwerlich auf viel Meilweges in einer Stadt gefun - den werden . Daher die Alten nicht unbillig geschrieben haben :
Hedde Heyde U ) ater und U ) eide
So mär he derer als Meldorp und Kunden albeyde .
Ausser denen wöchentlichen Marckt - Tagen , so hat Heyde noch 2 grosse Zabr , Marckte , als aufjudiea und Margarethen , das Vieh - Marckt im Herbst , das Pferd - MarcktumFast - Nacht , und Johann» , ist in gantzSachsen so berühmt daß es nur einUeberfluß seyn würde , davon ein mehrers zu schreiben . Der Pla^ des Marckts ist sehr anjehnlich , dergleichen an Grösse fast in keiner grosse» Stadt : u juldcn ; indem einige ausgerechnet haben , daß bey 1 0000 Mann dar - auf können in Ordnung gestellet werden . Es ist aber Anfangs dieser Flecken so ansehnlich und bebauet nicht gewesen , uud hat nur aus einigen geringen Hütte« bestanden , da sich die Geest - Leute aufgehalten , wennderMarcktinUleoling noch nicht angegangen , und fchreibet der Hr . M . Johannes Schneck Paftor zur Heyde an einem gewissen Ort : Garendem virum novifle , qui initia öc inere - xnenta Heyda : viderit , quod eafulam primo mulier xdifieaverit utprirai ad mercatum venicntes , li alter ! nondum veniflent , haberent , quo fitim ex - fatiarent : & ftatim in magnum exerevit Vicum , Roftorpienfibus eo com - migrantibus . Bey mehrern Anwachs der Einwohner sind die 4 Bauerfchaff - ten , Rieckelshoft , Lohe , Weßling und Rostorp zusammengetreten , und ha - den auf die Städte , wo ihr Feld - Marckt an allen 4 Orten zusammen gräntzet , eine Kirche zu Ehre» des Ritters Georgii zu bauen angefangen . Nach wel - cher Zeit sich viele von verschiedenen Orten Hieselbst niedergelassen , und durch Erbauung vieler und schöner Hauser diesem Flecken das erste Ansehen gegeben . Und ob zwar ^0 . 1559 in der Fehde dieser Flecken , nachdem die Dithmarscher starcken Widerstand gegen den Feind daraus gethan , in Brand geschossen , und dadurch zunebst der Kirchen mehrentheils in die Asche geleget , so ist es doch her - nach von den ersten Einwohnern mercklich wieder anfgebauet , sonderlich aber in diesen Jahren mit herrlichen Gebäuden geziem , und um ein grosses vermehret .
Zu Nordwesten der Heyde nahe bey der Westmühlen , ist ein Dorffgewe - sen , die Beckenburg genandt , so aber kurtz nach der Fehde wegen da verübter Un - zucht und Sodomirerey niedergerissen und gäntzlich verjähret worden .
Marren Scherer / welcher 149 6 eine Reise nach dem Heiligen Grabe ge - than , und ? 51 s znHevde gestorben und begraben worden , wie solches seineGrab - schriffr oben an der Kirchen - Thür ausweiset : Viddec GOtt vör Marren . Scherer de nah dem Hilligen Grave gewesen AnnoDomini 1496 / un ia
E ? gestor -

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