Full text: Anton Viethens, Hochfürstl. Schleßwig-Hollsteinischen Cammer-Assessoris, Beschreibung und Geschichte des Landes Dithmarschen, oder Geographische, Politische und Historische Nachricht vom bemeldten Lande

ten , somüsten Süden Der Elbe 0011 Mario dem 
um den Uhr - D sie auch wenn rschen her zu icv cii der Einwoh , hen in den Ge - lisse eö Tbco>n ten , weil es die gewesen . Der f Dilmar , dem n . Die sicher - io den Nahmen Wenige , so in iner worden , so : rnsichniederge - : nennet worden . ? arschboden . und eichnet worden , das ist ein Land eEmwohner als ccola : genennet 
depreßa ideoque interpaludes li~ ssen sich Nicht we - yvonMeerschite lde , welches nem - gel / und sich rei - nigen - $ 
Rahmen derer Dithmarscher . 
nigende ans Ufer wirfft , daßdahero , als diese Völcker befunden , daß es Mash sey , haben sie sich unter einander ermahnet und gesprochen : De Mash willen wy mnehmen / oder : dit is Marsh hier Xvillcn ) ty bahnen , und sey daher der Nah - me Dithmarschen entstanden . Ob nun wohl nicht zu leugnen ist , daß die ersten Einwohner in denen Holtzungen gewohnet , und noch diese Stunde der grosseste Theil von Dithmarschen Geest , sandig und Heide ist , so ist doch dabey unstrei - tig , daß dieses Land zwischen der Elbe und Eyder , oder da diese Flüsse ins Meer lauffen , gelegen . Und wie nachgchends das Meer oder die Flüsse einiges Land ausgeschlagen , so haben sich die Einwohner aus denen hohen und sandigten Ge - genden in diese niedrige und fümpftige Oettergemahlig herunter gezogen , Hoff - slädten gebauet und das Land durch sonderbaren Fluß zu ihrer fernem Ähak tung bequem gemacht , als unter andern : 
Die N ) esler nach U ) eslingbueren / 
Die U ) oldersen von Alverodorf nach ^Vörden / 
Die Tellingstedrer nach Neuen - Rrog / 
Die Vogdemänner von N ) mdbergennachN ) eslingburens^ 
So wird auch glaublich erzehlet , daß eine Viertel Mite ungefehr von vves - linq ein Mann , mit Nahmen Ticbc , seine armseelige Wohnung in solcher siimpfigten Gegend soll gebauet haben , und weil er den Winter über von der wilden See befiossen , so sind die rveolcr seinetwegen sehr besorget gewesen , und ein ander gefraget : U ) o maqr Tieben in deSeegaen / welche Geschicht bey rnehrern Anwachs des Landes dem Dorff Tiebensee den Nahmen gegeben . Der Augenschein gibt es auch deutlich , daß die Marsch vor langer Zeit zuge - wachsen , denn wenn man zu Befriedigung des Landes Graben kleyet , findet mau bald recht grauen Meer - oder Dnef - Sand mit vielen Muscheln vermeng« , ja man kan auch augenscheinlich sehen , wenn solch angeschlagen und zugewach - sin Land insonderheit , wo die Marsch ihren Anfang nimmt , berühret wird , wie es sich mit den Jahren gebessert und zu unterschiedenen Zeiten verhöhee : Da man an unterschiedenen Schichten und Strichen bald Sand , bald darauf eine dünne Erde durch einander findet , also daß derSttohmsolchenSand anfgeschla - gen wenn das Wasser ansgelaussen , und als eine dünne Decke überbreitet , dar - nach das Graß - Queller so verrottet und verdorben , und was sonst von kotiger 
Mate - 
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