Full text: Anton Viethens, Hochfürstl. Schleßwig-Hollsteinischen Cammer-Assessoris, Beschreibung und Geschichte des Landes Dithmarschen, oder Geographische, Politische und Historische Nachricht vom bemeldten Lande

des Landes Dithmarscheu . 
recht höllischen Geschrey Hui , Hui , angefallen , aber von diesem mit einem freudigen Much unter dem Feld - Geschrei ) Kyrie Eleifon , solcher geftalt gen worden , daß ihrer über 40000 ins Graß beissen , die übrigen aber das Feld räumen müssen . 
Nach dieser erhaltenen Victorie hat fiich Hernien gegen die Danen wendet , welche durch uuablaßige Einfalle , Nieder - Sachseu , insonderheit Nord f Albingiam sehr ruinirten . Allein ihr König Qormo , ein grausamer Herr lind Verfolger Christlichen Nahmens , wurde durch die Nachricht von der Niederlage der Ungarn in solches Schrecken gesetzt , daß er um Friede bath , und sich in allen nach dem Willen desKaysers beqnemte , auch gerne geschehen llcß , daß er zu Schleßwig einen eigenen Marggrafen setzete , das Land zu tzen , weil der Kayser diese Stadt , zur Grantze seines Reiches , bestimmet hatte . I . ; . 5 - x . c . y . Cranzius will , daß dieses mal zu erst der Nähme Marggrafin Ge - brauch gekommen . 
Wie Hcnricus sich und sein Land in Rnhegesetzet , so war er bedacht , biges gegen alle Reichs - Feinde in einen gute» vetenlionz . Stand zu setzen , daher er hin und wieder auf denen Gräntzen , Mstungen aufbauen , andere Städte noch mehr befestigen und erweitern lassen ; Insonderheit hat er eine» 1 . 6 . Grafen , Henricum den Kahlen oder Vetten , Annc>92i über Sax . c . 6 . ' Dithmarschen verordnet und gesetzet , welcher zum Rosenselde und wo vor diesem das Kloster Hersefeld gelegen , 3 Meilen von Stade , gewohnet , um anfdie Bewegungen derer Danen uud Wenden ein wachsames Auge zu haben . Wie wohl es die Dithmarscher nicht gerne gesehen , als die da von Namr zur Freyheit geneiget , die vielfaltige Schätzungen und Beschwerden nicht wohl ertragen konten . 
Schließlich , so that der Kayser Henricus aus einem heiligen Eyfer eine Reife nach Rom . Er wurde aber aufden Grantzen zwischen Thüringen und c»r» . 1 . 3 . Sachse» kranck , und nachdem er seinen Sohn Ottonem zur ! » . c . 1Reichsfolge envehlet , starb er A0 . 936 den 2 Junii im 6ostcn Jahr feines Alters , und wurde zu O . uedlenburg , unter vielen Thranen seiner Unter - chanen , in der Kirchen 5 . ? etri begraben . 
Otto I . Magnus , . 
Hcnrico folgete in der Regierung sein Sohn Otto l . mit dem Zunahmen der Grosse . Er war ein Gottsfürchtiger und Gerechtigkeit liebender Herr , der c>ne Wage jederzeit vor sich hängen gehabt , zum Zeichen der Begierde , das Bö - 
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