Full text: Anton Viethens, Hochfürstl. Schleßwig-Hollsteinischen Cammer-Assessoris, Beschreibung und Geschichte des Landes Dithmarschen, oder Geographische, Politische und Historische Nachricht vom bemeldten Lande

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Mene jy dat idt engeringe Geschencke und Privilegium sy , dawy ju mede begnadet , metsrydohm vör allenVolckernLuropaes darto met gnädiger Be> schermingcn vör jenen erfunden ljn laven de veerdehalff hundert Jahren , in welcken alle Völckern Lürade und Lande in Blöde gebadet und alle grausame Mord , Brand , Roes und Schande erleben Hebben , und jy dennoch enen nicht allene glick sind an Sünden und Missethat , sondern ock wiht averreden ; Wen - te wo wohl dit Land nu ene rume Tldt vull Rechtes gewesen , und Gerechtigkeit darinnen gewahnethefft , wo unse getrüe Dener ^esaiz der Stadt Jerusalem und dem Jüdischen Volck diesen Rohmgegevenhefft , so geit doch van ju dat so - dahne Geschrey , dat wy in unser Gottsaligen Majestät allenchalven van ju Ver - achmng unsers heilsiunen Göttlichen Mordes und der hilligen Sacramenten unsersgelevedenSöhnsJEsu Christ , mit Verjuhminge der Rechte und richt , und andere Ungerechtigkeit und Avemeding unser hilligen Gebade , und alse unseNahme övel up hören mocht , wente glick als se van den Jöden alse ock van ju recht geredet ward dorch densulven Propheten . Jue Fürsten sind Mör - der und affallig und derDevc - Gesellen , den sc nehmen alle gerne Geschencke und trachten nach Gave , den Weysen schaffet menkeen Recht , und derWedewen - Sacken nehmen sc sick nicht an . Item , se sprecken den Gottlosen Recht um er Geschencke , und dat Recht der Rechtserdigcn wenden se van sick . Item , de Ge - tncne koppelt sick tosamen mit losen Stricken , Unrecht to dohnde . JuHände sind mit Blöde beschmittet , Legen und Ehebrecken hefft averhand genahmen , dar is nene Trüe nen Leve , nen Gades Wort vör ehren Oegen , sondern GadeS Lästeringe , mordcnt , üehlent , und de ene Blotschulde kambt aver de ander , ( Dortig Dootschläge Vinnen een Jahr ) darum werd dit Land övel staen , und allen Jnwahnern övel gaen . Je weten ock wo jy handeln met dem Urtica ! des Dootschlags , darinne jy unse Höge Mandat und Gebot verachten und nenen Rechte glicke handeln , so hangen jy daran Vorbade und Nothwehren na juen gefallen , welckes nenem Rechte glick is , und dat recht Nothwehr is , na luth der hilligen Rechte willen jyener rechten inochwilligenMördery glick macken , und also unschuldig Blodt vergethen , und dat schuldige mit unrechtsamen Strafen verschonen und lopeu lateu , dadurch Hamborg , Lübeck und Lüneborg mit Dich - wartet ) « Dodtschlegern verfüllet werden . Men kan ja den kleglicken Mordt vor allen andern an jüngsten geschehen to Brunsbüttel , recht by der Heerstraten an hilligen Dage nicht bargen noch schmücken , sondern i6 en erbärmlich Bloot vergctend , dar to unser allmachtigen Gottheit dorch Geestllcke und Weltlicke gantz in den Hnumel schreyet , darvan jy demothwilligen Mörders uht den Ge - sangniß lopen taten , und also apenbahr macken , dat jy unse Rechte un Geba - de verachten , und de Tucht haten , wo in Psalm geschrevm stcht : Wenn du 
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