Full text: Anton Viethens, Hochfürstl. Schleßwig-Hollsteinischen Cammer-Assessoris, Beschreibung und Geschichte des Landes Dithmarschen, oder Geographische, Politische und Historische Nachricht vom bemeldten Lande

N ZHeils Vm . Cap . der alten Dithmarscher 
HI . dap . 
d eben der »eilen auch ich eine ge - htezubin - i Kleidung efchnitten , rnachsind en , die mit geheissen . rbe , und alse gesetzt en gezieret 5eide und 
t gewesen , tzet , und rnachvon . uarderge - »ernachsil - rden zuletzt Scl ) urtzen cret , unten r dem eine inenKnie - 
eiten , und lrmen und >e wird mit »er besehet , m welchen 
»bden , wel - d Kragen , und an et - ) embdemit >escn , wie Mchsbiß »be - Futter^ 
hembden haben hinten und forn nur 6 Falten gehabt , an dem ausländischen Tuch haben sie hinten 12 , 14 , forne 10 , und in seder Seiten 2 Falten gehabt . Unter den Futterhembden trugen sie Leinen Leibstuck mit Webbes - Mauen , um den Halß und vor der Brust mit selbigem Zeug besehet , nachhero hat man Sei - den und Damasten Mauen genommen , und selbige mit Sammet und güldenen Knöpfen gezieret . Die FultecheMbde und Röcke wurden mit Ledernen Riemen , oderSeidenenSchnüren und einer silbernenSchnür - Pseiffezuaeschnüret . Mit den Frauens - Röcken hat e6 eine andere Beschaffenheit gehabt , dieselbe sind nicht von 2 Stücken , sondern gantz in eins gemacht worden . Diese sind von schwarhen Webbe : nachher sind sie verbessert , daß die 2<Dorder - Stückenebst den Ermeln grün gewesen , folgends sind sie gantz grün geworden ; sie schlagen forne auf , und sind mit einem Riemen ein oder anderthalb Handbreit in der Mit - ten zusammen genehet , daß sie so weit von einander schlagen können ; vormahlS waren sie hinten und forn mit 3 ganhen Geren gemachtes hat aber des secl^Hrn . D . Chriftiani Boetii Land - Woigts Ehe - Frau , Margaretha Dencken , be forne mit 2 halben Geren zu tragen angefangen^ damit die beyde Seiten nicht über einander schlügen : die Schliessen sind mit gelb Flämisch Garn imd mit roch LremmNn Seide benähet gewesen , weil man vordenRockenkeineSchürtzen wie bey den Futterhembden gebraucht . 
Zwischen solchen Röcken nnd Peltzen haben sie Leinen Röcke oder Laß - hembder weiß oder Sajstann - gelb getragen , die weissen , so artig um die Brust einen Daumen breit , Herunterwerts aber eine Handbreit mit weissen Spi - tzen benahet , haben sie zu den Begräbnissen und am Sonntage ; die Gel - den aber so mit schönen bunten seidenen Schnüren , auch Borten mit Gold aus - genähet oder gewircket waren , auf WlrthschafftennndFe^Tagengettagen ; doch sind sie so kurtzgewesen , daß man die groben Ringe , so die Frauen unten , um den PeltzAehabt , sehen können : Vor Zeiten haben dieFrauens - Persohnen keine Brusttücher gehabt , sondern es ist alles forn offen gewesen , hernach haben sie ein vierecktes Stück Tuch davor gebunden , so nun in Sammet mit Gold gestickt und mit grossen silbernen und güldenen Stücken besetzt , verändert worden . Auch trugen dle Kauen , insonderheit in der Marsch , grosse silberne und vergütete Ketten am Halse . Um den Leib hatten sie einen Gürtel mit ein wenig Gold - Fell an den Enden , hernach mit seidenen Posammenten , grün , gelb und roch , welche in silberne und vergütete Riemen , so unter dem Gürtel nieder - hangen , verändert . In diesem Gürtel stecken sie zur rechten Seiten ein Schnuptuch , so mit weissen Zwirn , Gold und Seide verschiedener Farbe , breit MSgenähet , dan Hängellsie mit seidenenSchnüren , silbernenHacken undÄettcn , chrBesteck , silberne Messer und Gabel : auch hangen sie daran ihrenSammeten 
Beutel ,
	        

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