Full text: Von Erziehung Eines Jungen Printzen, der vor allen Studiren einen Abscheu hat, Daß er dennoch gelehrt und geschickt werde

¥>o : i Velehrnng eine» pcmyen 
il Dccameron di Giooani Boccaccio , filmt di'ttt Pafcor Fido UJlt ) Pctrar - 
cha rccomsncndiret ipotöen« Kommt Zeit / kommt Rath , ihr werdet auchLusthaben in dc ? Lattifta tslaoi I - IiQoria dcllaRcpubiica Venera , flltf 
worinn fluten theilSdie Kriege des abgelegten Seculi , und die intrigueti grosser Potentaten / von einem Venen - nischen Raths - Herrn der seine meiste LebenS - Zeit in ^mbassaden an den fürnehmsten Höfen Europ * zugebracht hat / gar fieijj ? g beschrieben werden / zu lesen , u . a . w . 
Von den Apiejen und Zrgetzun - 
gen . 
Der ewronfagt : - rnirt 
prmy Zhr müsset auch eure Ersetzung , n haben / und biß - weilen mit Spielen die Zeitvertreiben . Enthaltet euch aber der Spie , le mit Karten und Würffeln / denn sie verderben viel Zeit / bringen ei» nen grossen Verlust des Gelds / und entstehet mehrmahlen Haderund Zanck daraus . Sie erfordern auch offt / als Wiedas pjquer , a r hom - bfc , Lort schenke . ein grosses Nachdencken . - Wasaber ein ken von nöthenhat / ist'für kein Spiel undkeine Belustigung zu ach^ ten . Solcher Ursach willen rathe ich auch nicht / da5ihr euch aüff dasSchach - Spiel leget / obeözwar sonsteneuch wohl anstünde / in , dem eseine Jeld - Schlacht surstellet / und deßwcgen auch von den mern luckus lalnineulorum . Das Spiel von Soldaten genennet wor , den'^ Es wird solches billigfürdas edelste unter allen Spielen gchal - <en / undwollen die Juden / daßder weiseSxvnig Salomo / dessen Erfin , dersey / wtewolM andere''Die Chalvaerzu dessen Urhebern machen / nnd solcheSauSderWrm des Spiels ; u behaupten suchen / f - rgebende / daßdie'64 . Felder deKSpiel - Bretö dieStadt Babylon / welche mit diereckiaten Gteinen'wieget gewesen / die höhern Rande aber der Ta - 
fel / die Babylonischen ? ) käurcnfürstollen / als welche 200 . Ellen in der Höhe , und s o . in'det Breite hatten / so daß grosse Laji - Wägen unbe - rül ) ret bey einander vorüber fahren koncen . Weilen aber / bekaii^ter masten / dä6Wort8ckÄc ! , auff'Persisch einenRönig bedeutet / also , ) \ die gemeine Meynüng daß das Schach - Spiel erstlich bey den Persern missfommen . ' Die Morgenlander befieissensich dessensehr / und sagt man daß einstens ein - Wrcke / Nahmens ö . , «cca nach Florentz kom . mensiy / welcher zugleich aüff dreyen Schach - Tafeln gegen die für - nchmstenSchachkZieljerinFlorentz / miljweyenzwarjm Sinn / mit
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.