Full text: Von Erziehung Eines Jungen Printzen, der vor allen Studiren einen Abscheu hat, Daß er dennoch gelehrt und geschickt werde

io6 Von Belehrung eines prinyen 
Oden / oder Hymnt / bestehen in unterschiedlichen Strophen oderGe - sähen , viuloxizmi oder Gespräch - Lieder sind , wann 2 . oder z . Perso - nen mit einander redend eingeführet werden . Die Saty™ , st ein Schimpff - Stachel - oder Straff - Gedicht / dadurch eine Person oder Ding verhöhnet wird . DieHochzeit - Gedichte oder Epirhalamia den dem Bräutigam und der Braut zu Ehren gemacht . Die Leichen - Gedichte nennet man zu Latein Epiccdia . Sotcria sind Glückwün - schungs - Gedichte / wegen erlangter Gesundheit / nach ausgestandenem Lager . LueliariMea sind Danck - Gedichte wegen empfangener Wol - thciten . prooemoricu . sind Glückwünschungö - Gedichtc zu einer be - vorstehenden Reife ; nach deren Endigung oder auch bey Ankunfft ei - nee Regenten / werden Willkomm - Gedichte gemachet . LeloxT . idyl . Iis und Kucolic - sind Hirten - Gedichte / in denen Schaffer sich bespra - chen / oder etwas besingen , vrsms . ist ein Schau - Spiel / in welchem man etliche Personen'die eine Begebenheit mit Reden und Geberdcn darstellen / auffeinerSchau - Bühne aufführet : Und wird abgetheilet in die Comrediatn und Tra»ocdiam , in das Freuden - und Trauer , Spiel . Ein ieglicheö vrawa enthalt / protalin , Epitafin , Cataftafin , und Cata - ftrophcn . Prctafis , ist der erste Theil / in welchen das / was man im Sinn hat / samt denen Berathschlagungen darüber / fürgcbrachtwer - . den . Lpnali^ . ist der andere Theil / darinnen die Berathschlagungen fortgesetzt / und die Sachen anfangen verwirret zu werden . Caraftafis , ist der dritte Theil / in dem alles zur höchsten Verwirrung kommet / daß n , an nicht weiß / was die Sach für ein Ende gewinnen werde , dalaltropke , ist der letzte Theil / in welchem / wieder Vermuthen / die Sache , ihre Endschafft erreichet . Es wird auch ein . vrama in AÄus , Handlungen / deren jeder ein fürnehmcs Stück des brä & aris enthält / und Seenas , Auffzüge / welche des AÄU5 Theile sind / eingetheilet . Der sollen nicht mehr noch weniger als fünft seyn ; in einer Seena , wann , nicht grosse Berathschlagungen angestellet werden^dörffen auffs höchste nicht mehr als funffPcrsonen redend eingeführet werden . Die stummen Personen / kan man in beliebiger Anzahl darstellen . Biß - weilen wird ein proloxusoder Vor^Redner / welcher die Zuschauer de - 
reitet / und cpiloxu , oderSchluß - Redner zur Abdanckung gebrauchet / und folget mehrmahlen / nach Endigung eines ZuseinChores schiedlicher singenden und auch tantzenden Personen . Ein gantzge - sungenesvramaaber / wird0szeragenennet . > . . '' 
. Mercket priny : Es ist ein Fehler in unfern und auch der lander Comödien / daßmanaufdennKcsuo die Leute hencket , köpffet / 
siedet
	        
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