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Tempelherren der Auflösung entgegensetzten , ' ) das bewies nicht minder die bedenklieh drohende Haltung , welche die Glieder des Ordens in land gegenüber dem Mainzer Concile annahmen . 1 ) Auch in Cypern machte der Orden anfangs Miene , sich mit Hülfe seiner zahlreichen Burgen und der in Bereitschaft gehaltenen Söldnerschaaren dem durch Philipp von Frankreich erzwungenen Spruch offen zu widersetzen ( s . den Bericht Amaury's , des Herrn von Tv rus und Statthalters von Cypern , bei nitz , Mantissa Cod . dipi . 11 , 86 ) . Aehnliches und viel Schlimmeres hätte begegnen könuen , wenn man dem Orden da , wo er am tigsten war , in Frankreich , überhaupt nur die Zeit gelassen hätte , sich zu ernstlicher Gegenwehr zu rüsten : alsdann hätte die Verbindung desselben mit den zahlreichen unzufriedenen Baronen , die längst gegen lipps Despotismus murrten , sehr leicht in Frankreich zu einer Revolution führen können , die für dus kaum erstarkte Königthum möglicher Weise verhängnissvoll geworden wäre . a )
Ohne also die Handlungsweise des Königs von Frankreich gegenüber dem Tempelherren - Orden rechtfertigen zu wollen , wird man doch zugeben können , dass dieselbe unter dem Banne einer gewissen politischen wendigkeit stand , dass Philipp , ohne sich selbst schwerer Gefahr zusetzen , den Orden weder ruhig weiter wachsen lassen , noch in einer anderen , allmäligeren Verfahrungsweise gegen denselben einschreiten konute . Jedenfalls wird heutigen Tages Niemand mehr die Behauptung wagen , der Orden sei ohne jeden Beweis der Schuld dein Untergange überliefert den , die unter den Qualen der Folter von den inquirirten Rittern gelegten Gestäuduisse seien jeder tatsächlichen Begründung bar gewesen , es handele sich bei dem Processe und der Verdammung des Tempelherren - Ordens um nichts als eine im grossen Stil durchgeführte schnöde Intrigue , der gegenüber es dann Sache der Nachwelt sein soll , das schmachvoll unglimpfte Andenken der um nie begangener Vergebungen willen deten Ritter in seiner ursprünglichen Reinheit wiederherzustellen . Ks wird ein ganz vergebliches Bemüheu sein , die Krgebnissc , welche die von den erst ernannten königlichen Inquisitoren veranstaltete Untersuchung zu Tage gefördert hat und welche die unentbehrliche Grundlage gebildet haben für das ganze weitere Verfuhren , deshalb als durchaus unglaubwürdig darstellen zu wollen , weil die betreffenden Geständnisse den anfangs allea
1 ) Wilckc II , 322—23 .
2 ) Kbendas . 241 ff .
3 ) Gruuvollo 24Ü .

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