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Mit dieser letzten Wendung , welche in den Schlusszeilen des Sirvente noch weiter ausgeführt wird , berührt der Sänger ein Moment , welch«» von hoher Bedeutung ist für die Erklärung der entschieden antipäpstlichen . antikirchlichen Gesinnung , die uns in weiten Kreisen als letztes geistiges Ergebniss der Kreuzzugsperiode entgegentritt . Hatte man nämlich nicht ( ( tatsächlich allen Grund , die Kirche , insbesondere das dieselbe mit fast umschränkter Macht leitende Papstthum , das in der Höhezeit der bewegung über die finanziellen und militärischen Mittel der christlichen Staaten mit souverainer Willkür verfügt hatte , für den schliesslich so ganz ruhmlosen , kläglichen Ausgang der heiligen Unternehmung ganz direct verantwortlich zu machen ? Konnte man nicht mehr als einen Zeitpunkt auführen , wo der Kampf der Christen gegen die Mohamedauer eine entschieden günstige Wendung hätte nehmen können und hätte nehmen müssen , wenn die zunächst in Betracht kommenden weltlichen , militärischen und politischen Rücksichten in entsprechender Weise beachtet und zur Richtschnur des Handelns gemacht worden wären ? Regelmässig aber waren diese Zeitpunkte ungenutzt vorübergegangen , und die sich hernach daraus ergebenden Consequenzen waren der christlichen Sache geradezu unheilvoll geworden , weil es dem auf alle Weise geltend gemachten lichen Eiufluss gelungen war . dio ausschliesslich kirchlichen Interessen in den V ordergrund zu drängen und als die allein in Betracht zu ziehenden den widerstrebenden Feldherren und Politikern aufzunöthigen . Der Verlauf des ersten Kreuzzuges selbst erscheint uns durch diesen verhängnissvolleu Fehler bedingt , und von eben dieser Seite ist die Entwicklung der fränkischen Pflanzuug in Palästina am meisten und am unheilvollsten einträchtigt worden . Dass der in Palästina sehnsüchtig erwartete zug von 120 * 1 zum guten Theil durch die Kirche und zu deren einseitigem Vortheil nach Griechenland abgelenkt worden war . hatte man in dem reich Jerusalem , das dadurch zunächst geschädigt war , mit gutem Recht dem Papstthum nicht vergessen . Bekannt ist die im höchsten Grade ver - hänguissvolle Rolle , welche der päpstliche Legat , Cardinal Pelagius , 1218 in dem Riesenkampfe vor Damiette gespielt hatte ; dieselbe lässt ihn und die von ihm vertretene Kirche zum guten Theil als verantwortlich scheinen für den tragischen Ausgang , der diesem Anfangs so viel ver -
gegen die Kirche und ihre Politik . Vgl Faurlel a . a . O . II , 134 . Man sehe auch dio Aeusscrungcu Folquct's de Kornau ( ib . 135 ) , Raymond's Guncelm ( ib . 136 ) u . A . m . , welche theil» die Kreuzzüge überhaupt verdammen , theils die Art , in der sie damals ausgeführt wurden .

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