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„ Geheime Kunst des Ahrac " ; von ihr ist bereits in dem sogenannten Maurerverhör Heinrichs VI . von Engluud die llede , wo sie Fessier als das Aliraxns oder Ahrnxax der Gnogtiker erklärt ; ' ) ebendaselbst linden wir die „ Kunst der Ver Wandlungen " , auf welche Artikel XIX des Buchs der Feuertaufe * ) hinweist mit dem Gebot , dass nur in von lauter „ Auser - wählten " oder „ Getauften " bewohnten Häusern „ gewisse Materien durch die philosophische Kunst sollen bearbeitet werden " — z . Ii . „ kommene Metalle aus ihrem eigenen Geschlechte zu erheben und durch sagte Kunst in wahres Gold lind Silber zu verwandeln . " Vielleicht ist es denjenigen , welchen die freimaurerische Litteratur durchaus zugänglich ist , möglich , eben das Werk nachzuweisen , an welches sich der Fälscher der Geheimstatuten nach dieser . Seite hin angeschlossen hat . Einen Fingerzeig für die Richtung , in welcher dabei zu suchen ist . kann möglicherweise Folgeudes geben : Krause u . » . O . 97 fuhrt aus Fessier , Sä mint liehe Schriften ( Freiberg 1807 ) Tlieil III . » ) folgende Stelle über das verhör Heinrichs VI . von England un : „ Aus der Antwort auf die Frage : Wollt ihr mich diese Künste lehren ? — — geht hervor , dass die maurer kein Bedenken trugen , Menschen von anderen Ständen unter der Bedingung der Würdigkeit und Empfänglichkeit — — aufzunehmen . Die zur Aufführung grosser Gebäude vereinigten Künstler erhielten dadurch Gelegenheit u . s . w . " Sollte es wirklich bloss ein Zufall und nicht durch eine directe Entlehnung zu erklären sein , dass es im Liber Consolameli ti A rtikel Vili heisst : ' ) „ Wenn ihr daher grosse Gebäud e aufführen sehet , so nahet euch den zu dem Werke vereinigten Maurermeistern u . s . w . ? " Nach allem , was sieh uns bisher über die Art ergeben hat . iu der diese Fälschung entstanden ist . möchte ich in dieser Uebereinstimmuiig nicht einen Zufall sehen , sondern einen deutlichen Hinweis »uf ein Hilfsmittel , dessen sich der Fälscher noch neben den bisher ihm nachgewiesenen nach seiner Weise bedient hat . * )
1 ) Krause , Die drei ältesten Kunst Urkunden der FM - Briulerschaft ( Dresden 1840—13 ) I , 55 , 97 .
2 ) S . 142 : Krause u . u . tí . ( 33 , Nu . 17 deutet hierauf die in dein Verhör vorkommende . Kunst der Verwandlungen'' .
3 ) Das offenbar seltene Buch ist mir nicht zugänglich geworden ; auch die liche Bibliothek zu Berlin besitzt es nicht .
4 ) S . 128 .
5 ) Sollte auf ähnliche Weise etwa auch der Hogerius de Montagu ( S . 34 ) in der Ueberschríft der Geh . Statuten «1er Erwählten in die Fälschuug gekommen sein ? Andcrsou , Neues Constitutionen - Buch derFMaurer . Aus dem Engl . ( 11 . Aufl . Frankfurt a . M . 1743 ) theilt S . 298 mit : „ Die alten l'tlichten der Frcjcn und an *

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