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»» ( •Ich liohos Interesse e . s nicht bloss für die Geschichte des herren - Ordens , sondern für unsere gesanimte Kenntniss der religiösen und geistigen Entwickelung während des dreizehnten Jahrhunderts haben müsste , wenn die Geheimstatuten des Ordens , welche zweifellos vorhanden geweseti sind , 1 ) irgendwo aufgefunden und aus dem Staub der Archive und Bibliotheken an das Licht der Ocffcntlichkeit gezogen würden , bedarf nach dem bisher hier Dnrgethaueu wohl keiner weiteren Begründung mehr . Andererseits aber muss man sieh bei unbefangener Prüfung dea Standes der Dinge doch selbst sagen , dass die Aussieht , diese Hoffnung erfüllt und die Geheimlehre des Tempelherren - Ordens aus dessen Geheimstatuten selbst dargelegt und erläutert zu sehen , eine ganz geringe , ja dass eine solche eigentlich haupt nicht vorhanden ist .
Um so grösser war unsere üeberraschung , als im Jahre 1877 die Kunde von der Auffindung der templerischen Geheimstatuten zu uns drang und dieselben denn auch nicht lange danach in einem liandlicheu Baude von massigem Umfange wirklich vor uns lagen . Als „ Ein Beitrag zur Geschichte des Tempelherren - Ordens und der Freimaurerei zur Ergänzung des Wilckeschen Werkes über den herren - Orden " erschienen „ Die Geheimstatuten des Ordens der Tempelherren nach der Abschrift eines vorgeblich im vatica - nischen Archive befindlichen Manuscripts , zum ersten Male in der lateinischen Urschrift und in deutscher Uebersetzung herausgegeben von Dr . Merzdorf , Grossherzoglich burgischem Oberbibliothekar . Mit einer Nachschrift von Dr . Gustav Schwetschke . Hai le . G . Schwetsclike's Vorlag . 1S77 . U
1 ) S . oben S . 43 ff .
Prutz , .
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