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kriegslustigen und einst so glaubenseifrigen , jetzt zum grossen Theil tischen ' ) proven< ; alisehen Adel einen nicht unbedeutenden Theil seiner Mitglieder gezogen hatte , und erinnern wir uns dann der Bedeutung , welche gerade zu Anfang des dreizehnten Jahrhunderts die Provence für das geistige lieben und die kirchliche Entwickeluug überhaupt erhielt , so werden wir zum mindesten die Möglichkeit nicht ableugnen können , dass dort in der Provence , dass in den Kreisen des dortigen Adels , der seit dem Jahre 1216 einen so rühmlichen Kampf für seinen Glauben ausfocht , der Ursprung der templerischen Häresie zu suchen sein dürfte .
Jedenfalls fügt sich in dem Bilde , das sich uns auf Grund dieser Ver - muthung von dem Ursprung , der Eutwickelung und der Ausbreitung der templerischen Ketzerei ergeben würde , jeder einzelne der bisher gewonnenen Züge auf das Harmonischste mit allen ührigeu zu einer Einheit zusammen . Wir würden uns den Verlauf dieses merkwürdigen Processes danach in der Hauptsache folgendermaassen zu denken haben .
Seit dem Jahre 11G2 in Folge des Privilegiums , das ihm Alexander III . verliehen hatte und das , wie wir sahen , 3 ) durch die von dem Urden obachtete Praxis in Betreff der Beichte bereits weit über das päpstlicher - seits beabsichtigte Maass hinaus erweitert wurde , der dauernden Controle und der unmittelbaren Beeinflussung durch die Kirche so gut wie ganz entrückt , durch seine Stellung in Palästina , wie alle Franken und kischen Genossenschaften , gewöhnt zur rücksichtslosen Verfolgung einer durchaus selbstsüchtigen Politik , der jedes den erstrebten Zweck fördernde Mittel genehm war , und dadurch zu rohem Figoismus und laxester Moral erzogen und in dieser verderblichen Richtung um so zuversichtlicher stärkt , je glänzendere Erfolge er davon aufzuweisen hatte , wurde der Orden der Tempelherren zu Ausgang des zwölften und Anfang des zehnten . Jahrhunderts in Folge seiner vielfachen Beziehungen zu dem lichen Frankreich , und namentlich wohl durch den Eintritt provençalischer Edelleute , von der dort heimischen und namentlich in den adligen Kreisen weit verbreiteten alb'gensischen Häresie ergriffen , welche , durch die liche Abgeschlossenheit des Ordens begünstigt und gegen jede ernstliche Störung geschützt , in ihm um so rascher um sich griff und um so fester Wurzel schlug , je mächtiger durch die ganze Zeit ein unwiderstehlicher häretischer Zug ging . Die Albigenserkriege , wie sie die Stellung der
1 ) li alni , tícsch . der Ketzer im Mittelalter I , 17U .
2 ) S . oben S . 07 .

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