vin .
War es schon ein schwieriges und nur die vorsichtigsten Schritte stattendes Gebiet , auf welchem wir uns bei der Untersuchung über den Inhalt der Geheimlehre und die Bedeutung der Cultuscercmonien des Tempelherren - Ordens bewegten , so betreten wir ein noch viel unsichereres und schlüpfrigeres , wenn wir uns nun schliesslich der Frage zuwenden nach dem Ursprünge dieser templerischen Häresie und nach dem Maasse ihrer Verbreitung . Wer dem Gange unserer Untersuchung bisher in den Hauptpunkten zustimmend gefolgt ist , wird angesichts dessen , was sich uns als Geheimlchre des Tempelherren - Ordens ergeben hat , mit uns der Ansicht sein , dass mau in derselben durchaus nicht — wie es ehemals wohl geschehen ist — eine völlig neue , in ihrer Art ganz einzelt dastehende Häresie zu sehen hat : vielmehr standen die herren als Häretiker im Wesentlichen auf einem und demselben Boden mit den zahlreichen , von einem Dualismus der Gottheit ausgehenden tharem des Mittelalters überhaupt , scheinen sich aber in der Ausbildung der allgemeinen katharischen Principien am meisten den Luciferianern geschlossen zu haben .
Die wesentlichsten Bestandtheile , aus denen sich die templerische Geheimlehre zusammengesetzt hat , wären damit allerdings in leidlich friedigender Weise dargelegt . Aber unwillkürlich begehrt man doch noch tiefer in dieses Geheimniss einzudringen , welches für die Ileligions - und die allgemeine Geistesgeschichte jener Zeit so ausserordentlich charakteristisch ist , und es drängt sich Einem daher hier die neue Frage auf : w ann und wo , durch wen und unter welchenUmständcii sind diese ursprünglich doch getrennten Bestandtheile zusammengebracht und zu einer inneren dogmatischen Einheit verschmolzen worden , in deren Bekenntnies so viele , aus so verschiedenen Nationen und . kreisen und von so verschiedenen Hildungsstufen her zusammengekommene

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